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Social Media im Restaurant: Aufwand und Ertrag

Drei Beiträge je Woche reichen, wenn die Küche die Motive liefert. Was das an Zeit kostet und was es realistisch bringt.

Social Media im Restaurant: Aufwand und Ertrag
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Der Aufwand entsteht nicht beim Veröffentlichen, sondern beim Suchen nach Motiven. Wer diesen Schritt in den Küchenablauf verlegt, halbiert die Zeit und verbessert das Ergebnis.

Der ehrliche Zeitaufwand

Drei Beiträge je Woche sind 156 im Jahr. Bei 12 Minuten je Beitrag für Auswahl, Text und Veröffentlichung sind das rund 31 Stunden im Jahr, also eine knappe Arbeitswoche.

Die Fotos selbst kosten nichts extra, wenn sie beim Anrichten entstehen. Ein Platz am Fenster, an dem der Teller vor dem Ausgeben 20 Sekunden steht, liefert über eine Woche mehr Motive, als 3 Beiträge brauchen.

Was tatsächlich Zeit frisst, ist die Suche nach Themen. Ein Vorrat von 20 Motiven, einmal im Monat gesammelt, beendet diese Suche für 6 bis 7 Wochen.

Aufwand und Maßstab
PunktWert
Beiträge je Woche3, also 156 im Jahr
Zeit je Beitragrund 12 Minuten
Zeit im Jahrrund 31 Stunden
Motivvorrat20 Motive decken 6 bis 7 Wochen
Tragende KategorienGerichte, Menschen bei der Arbeit, Anlässe
Nicht tragendZitate, Feiertagsgrafiken, Rabattbilder
Preise im Beitragnur als Gesamtpreis
Vorbereitungstag1 fester Tag je Woche
Zeit bis zur Wirkung4 bis 8 Wochen
Antwortzeit auf Nachrichteninnerhalb von 24 Stunden
MaßstabAnfragen über den Kanal, nicht Reaktionen

Was gepostet wird, und was nicht

Gerichte, Menschen bei der Arbeit und Anlässe. Diese 3 Kategorien tragen fast jeden gastronomischen Kanal, und sie entstehen im normalen Betriebsablauf.

Keine Zitate, keine Feiertagsgrafiken, keine Rabattbilder. Sie kosten dieselbe Zeit und erzeugen keine Reaktion, weil sie von jedem Betrieb kommen könnten.

Preise gehören nur dann in einen Beitrag, wenn der Gesamtpreis genannt wird. Ein Teilpreis in einem Bild ist eine Preisangabe gegenüber Verbrauchern und muss vollständig sein.

Ein Takt, der sich durchhalten lässt

Ein fester Tag zum Vorbereiten, zum Beispiel Montagvormittag, und 3 geplante Veröffentlichungen für die Woche. Das ist planbar, und Planbarkeit ist der einzige Grund, warum ein Kanal nach 6 Monaten noch lebt.

Rechnen Sie mit 4 bis 8 Wochen, bis sich eine Regelmäßigkeit bemerkbar macht. Wer nach 3 Wochen ohne Wirkung aufhört, hat den Zeitraum nicht abgewartet, in dem überhaupt etwas messbar wird.

Und beantworten Sie Nachrichten innerhalb von 24 Stunden. Ein Kanal, der veröffentlicht und nicht antwortet, ist eine Litfaßsäule und wird auch so behandelt.

Was Sie erwarten dürfen

Reichweite ersetzt keine Gäste. Der messbare Ertrag ist die Wiedererkennung: Gäste, die kommen, weil sie ein Gericht gesehen haben, und die dieses Gericht dann bestellen.

Ein brauchbarer Maßstab ist die Zahl der Nachrichten und Reservierungsanfragen über den Kanal, nicht die Zahl der Reaktionen. Zehn Anfragen im Monat sind mehr wert als 1.000 Reaktionen.

Und rechnen Sie den Kanal gegen andere Kanäle. 31 Stunden im Jahr sind rund 0,6 Stunden je Woche; wenn dieselbe Zeit im Unternehmensprofil mehr Anrufe erzeugt, gehört sie dorthin.

Quellen

  1. Preisangabenverordnung, Paragraf 3, Gesamtpreise
  2. Google-Hilfe, Fotos und Videos im Unternehmensprofil

Häufige Fragen

Wie viele Beiträge sind sinnvoll?

Drei je Woche, also 156 im Jahr. Das kostet rund 31 Stunden, wenn die Motive im Betrieb entstehen.

Was funktioniert nicht?

Zitate, Feiertagsgrafiken und Rabattbilder. Sie kosten dieselbe Zeit und könnten von jedem Betrieb kommen.

Wann zeigt sich eine Wirkung?

Nach 4 bis 8 Wochen. Wer nach 3 Wochen aufhört, hat den messbaren Zeitraum nicht abgewartet.

Woran misst man den Erfolg?

An Anfragen und Reservierungen über den Kanal, nicht an Reaktionen.