Der Mittagstisch ist die einzige Gelegenheit, denselben Gast fünfmal in der Woche zu sehen. Er funktioniert über Geschwindigkeit und Verlässlichkeit, nicht über Auswahl.
Die Rechnung hinter der kurzen Karte
Ein Mittagsgast hat rund 45 Minuten, davon gehen 5 für Weg und Platzsuche ab. Bleiben 40 Minuten, in denen bestellt, gekocht, gegessen und gezahlt wird.
Fünf feste Gerichte je Woche, eines je Wochentag, senken die Entscheidungszeit auf unter 1 Minute und die Ausgabezeit auf 6 bis 8 Minuten. Eine Karte mit 12 Optionen verdoppelt beides.
Gleichzeitig sinkt der Wareneinsatz, weil sich der Einkauf auf wenige Positionen konzentriert. Wer 5 statt 12 Gerichte führt, kauft größere Mengen weniger Artikel und hat weniger Verwurf.
| Punkt | Wert |
|---|---|
| Zeitbudget des Gastes | rund 45 Minuten, davon 40 im Haus |
| Gerichte je Woche | 5, eines je Wochentag |
| Entscheidungszeit | unter 1 Minute |
| Ausgabezeit | 6 bis 8 Minuten |
| Karte mit 12 Optionen | verdoppelt Entscheidung und Ausgabe |
| Preis | einheitlich über alle 5 Gerichte, als Gesamtpreis |
| Erkennbarer Takt | nach 4 bis 6 Wochen |
| Einzugsgebiet bei 8 Minuten Ausgabe | rund 10 Gehminuten |
| Vorbestellschluss | 11 Uhr |
| Schwelle für ein schwaches Gericht | dauerhaft unter 60 Prozent der übrigen Tage |
Preis und Wahrnehmung
Ein fester Preis über alle 5 Gerichte macht die Entscheidung leichter und die Abrechnung schneller. Unterschiedliche Preise erzeugen Vergleiche, die am Mittag niemand anstellen will.
Der Gesamtpreis muss ohnehin angegeben sein, einschließlich Umsatzsteuer. Ein einheitlicher Betrag erfüllt das und ist zugleich die einfachste Kommunikation.
Kalkulieren Sie mit einer höheren Quote als am Abend. Ein Mittagsgast bringt selten Getränke im gleichen Umfang, dafür aber Frequenz, und die Frequenz ist das Produkt.
Wie Stammgäste entstehen
Über Wiedererkennung. Derselbe Wochentag mit demselben Gericht schafft einen Anlass, der ohne Werbung funktioniert, und nach 4 bis 6 Wochen kennt die Umgebung den Takt.
Über Verlässlichkeit bei der Zeit. Ein Haus, das die Ausgabe in 8 Minuten schafft, gewinnt Büros im Umkreis von 10 Gehminuten, ein Haus mit 20 Minuten verliert sie an die Bäckerei.
Und über einen Vorbestellweg. Eine Nachricht bis 11 Uhr, Abholung oder Tisch um 12:15 Uhr: Das bindet Gruppen aus Betrieben, die sonst gar nicht erst kommen.
Rechnen Sie den Effekt in Plätzen: Ein Betrieb mit 30 Beschäftigten, von denen 6 zweimal wöchentlich vorbestellen, bringt 12 zusätzliche Mittagessen je Woche, also rund 550 im Jahr. Das ist mehr, als jede Anzeige in derselben Zeit erzeugt.
Was Sie wöchentlich prüfen sollten
Die Verteilung über die 5 Tage. Liegt ein Tag dauerhaft unter 60 Prozent der übrigen, ist das Gericht falsch, nicht der Tag.
Die Zeit von Bestellung bis Ausgabe, an 5 Tischen gemessen. Zwei Minuten mehr im Schnitt kosten über den Monat spürbar Frequenz.
Und die Zahl der Gäste, die zum zweiten Mal in derselben Woche da sind. Diese eine Zahl beschreibt den Mittagstisch besser als der Umsatz.
Notieren Sie die drei Werte auf einem einzigen Blatt je Woche. Nach 8 Wochen liegen 24 Werte vor, und daraus lässt sich ablesen, ob ein schwacher Tag am Gericht liegt oder an der Woche. Ohne diese Reihe bleibt jede Änderung ein Versuch, dessen Wirkung niemand messen kann.
Quellen
Häufige Fragen
Wie viele Gerichte braucht ein Mittagstisch?
Fünf, eines je Wochentag. Zwölf Optionen verdoppeln Entscheidungs- und Ausgabezeit.
Sollten alle Gerichte gleich viel kosten?
Ja. Ein einheitlicher Gesamtpreis beschleunigt Entscheidung und Abrechnung.
Wie schnell muss die Ausgabe sein?
6 bis 8 Minuten. Bei 20 Minuten verliert man die Büros im Umkreis.
Woran erkennt man Erfolg?
An der Zahl der Gäste, die in derselben Woche ein zweites Mal kommen.