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Kooperation mit Vereinen für den Stammtisch

Ein fester Wochentag mit reserviertem Bereich bindet eine Gruppe dauerhaft. Was der Betrieb dafür zusagen muss.

Kooperation mit Vereinen für den Stammtisch
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Ein Verein bringt keine einzelne Reservierung, sondern einen Termin, der sich wiederholt. Das ist der planbarste Umsatz, den ein Haus bekommen kann, und er kostet vor allem Verlässlichkeit.

Warum der feste Termin alles trägt

Ein Stammtisch an jedem ersten Mittwoch ist 12 Termine im Jahr. Bei 14 Personen und 28 Euro Durchschnittsumsatz sind das rund 4.700 Euro, planbar und ohne Werbekosten.

Der Wert liegt aber nicht nur im Umsatz. Ein besetzter Bereich an einem sonst schwachen Abend macht das Haus voll, und ein volles Haus zieht Laufkundschaft.

Deshalb gehört der Stammtisch auf den schwächsten Abend, nicht auf den stärksten. Wer ihn auf den Samstag legt, verdrängt Umsatz, statt ihn zu erzeugen.

Stammtisch als planbarer Umsatz
PunktWert
Termine im Jahr12 bei monatlichem Rhythmus
Beispielrechnung14 Personen mal 28 Euro gleich rund 4.700 Euro im Jahr
Bester Wochentagder schwächste Abend, nicht der stärkste
Zusagefester Bereich, nicht fester Tisch
Gruppengrößetypisch zwischen 8 und 20 Personen
Abendkarte4 bis 6 Positionen
Abrechnunggetrennt, ohne Diskussion
ErstkontaktSchriftführer oder Terminverantwortliche
EinstiegProbetermin statt Vertrag
Rückfrage vor dem Termin3 Tage vorher mit Personenzahl

Was Sie zusagen müssen

Einen festen Bereich, nicht einen festen Tisch. Vereine schwanken zwischen 8 und 20 Personen, und ein Bereich lässt sich anpassen, ein Tisch nicht.

Eine kurze Karte für den Abend, 4 bis 6 Positionen. Sie beschleunigt die Ausgabe für eine große Gruppe und hält die Küche an einem Abend planbar, an dem sonst 14 verschiedene Bestellungen kämen.

Und getrennte Abrechnung ohne Diskussion. Das ist der Punkt, an dem die meisten Kooperationen scheitern, und er ist mit einem geeigneten Kassensystem gelöst.

Wie der Kontakt zustande kommt

Über den Schriftführer oder die Person, die die Termine verschickt, nicht über den Vorsitzenden. Diese Person sucht einen verlässlichen Ort und ist froh, wenn sie ihn nicht suchen muss.

Bieten Sie einen Probetermin an, keinen Vertrag. Ein Abend, an dem der Verein sieht, wie es läuft, entscheidet mehr als jedes Angebot.

Und fragen Sie nach dem Jahresplan. Vereine haben einen, er steht meist schon im Herbst fest, und wer ihn kennt, kann Generalversammlung und Jahresabschluss gleich mitplanen.

Woran es scheitert

An wechselndem Personal. Eine Gruppe, die jeden Monat neu erklären muss, wie sie abrechnet, wechselt nach 3 bis 4 Terminen das Haus.

An der Lautstärke. Ein Stammtisch mit 16 Personen ist laut, und wenn daneben Paare sitzen, verliert der Betrieb an einer Stelle, was er an der anderen gewinnt. Der Bereich muss räumlich funktionieren.

Und an fehlender Bestätigung. Ein fester Termin heißt nicht, dass immer alle kommen. Eine kurze Rückfrage 3 Tage vorher mit der Personenzahl hält die Planung sauber.

Quellen

  1. Preisangabenverordnung, Paragraf 3, Gesamtpreise
  2. Bürgerliches Gesetzbuch, Paragraf 309, Klauselverbote

Häufige Fragen

Auf welchen Abend gehört ein Stammtisch?

Auf den schwächsten. Am Samstag verdrängt er Umsatz, statt welchen zu erzeugen.

Was muss der Betrieb zusagen?

Einen festen Bereich, eine kurze Abendkarte mit 4 bis 6 Positionen und getrennte Abrechnung ohne Diskussion.

Wer ist der richtige Ansprechpartner?

Die Person, die die Termine verschickt, meist der Schriftführer, nicht der Vorsitzende.

Woran scheitern solche Kooperationen?

An wechselndem Personal, an der Lautstärke im falschen Bereich und an fehlender Rückfrage vor dem Termin.