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Veranstaltungen als Buchungsanlass

Den Kalender rückwärts planen und den Vorlauf der Gäste treffen, statt kurz vor dem Termin zu werben.

Veranstaltungen als Buchungsanlass
KI-gestützt erstellt. Mehr dazu

Ein Termin im Ort ist ein Buchungsanlass, aber nur, wenn Sie ihn vor dem Gast kennen. Wer erst wirbt, wenn das Plakat hängt, wirbt gegen alle anderen gleichzeitig.

Den Kalender aufbauen

Sammeln Sie alle Termine des kommenden Jahres im Umkreis von 30 Kilometern: Messen, Konzerte, Sportveranstaltungen, Märkte, Firmenjubiläen. In einem durchschnittlichen Landkreis kommen so 40 bis 80 Termine zusammen.

Ordnen Sie sie nach 2 Merkmalen: erwartete Besucherzahl und Anreisedistanz. Nur Veranstaltungen, deren Besucher von weit her kommen, erzeugen Übernachtungen.

Aus 60 Terminen bleiben so meist 8 bis 15 übrig, die für Ihr Haus tatsächlich relevant sind. Diese Liste ist die Grundlage für das ganze Jahr.

Veranstaltungen nutzen
PunktWert
Sammelradius30 Kilometer
Termine im Landkreistypisch 40 bis 80 im Jahr
AuswahlmerkmaleBesucherzahl und Anreisedistanz
Relevante Terminemeist 8 bis 15
Vorlauf Kurzaufenthalt8 bis 10 Wochen
Vorlauf geplante Reise3 bis 6 Monate
Vorlauf kurzfristig1 bis 2 Wochen
Marken je Termin3: Rate, Ansprache, Sichtbarkeit
Kalendereinträge bei 12 Terminen36 im Jahr
Aufschlag15 bis 30 Prozent
Mindestaufenthaltnur wenn die Nachbartage sonst leer blieben
AuswertungBelegung und Rate gegen denselben Wochentag ohne Termin

Rückwärts planen

Ziehen Sie vom Termin den Vorlauf des jeweiligen Segments ab: 8 bis 10 Wochen für Kurzaufenthalte, 3 bis 6 Monate für geplante Reisen, 1 bis 2 Wochen für kurzfristige Besucher.

Setzen Sie 3 Marken je Termin: Verfügbarkeit prüfen und Rate setzen, Ansprache an Bestandsgäste, letzte Sichtbarkeit im Profil und auf der eigenen Seite.

Bei 12 relevanten Terminen sind das 36 Kalendereinträge im Jahr. Das klingt viel und ist in einer Stunde angelegt, wenn die Terminliste einmal steht.

Die Rate an Veranstaltungstagen

Erhöhen Sie maßvoll und nachvollziehbar. Eine Rate, die sich am Veranstaltungstag verdoppelt, erzeugt Bewertungen, die länger stehen bleiben als der Zusatzerlös wirkt.

Ein Aufschlag von 15 bis 30 Prozent ist in den meisten Märkten durchsetzbar und wird nicht als unangemessen empfunden.

Setzen Sie außerdem einen Mindestaufenthalt nur dann, wenn die Nachbartage sonst leer blieben. Bei einer eintägigen Veranstaltung schadet er häufiger, als er nützt.

Was Sie danach auswerten

Belegung und Durchschnittsrate am Veranstaltungstag gegenüber demselben Wochentag ohne Veranstaltung. Zwei Zahlen, die zeigen, ob der Termin überhaupt wirkt.

Notieren Sie außerdem, wie viele Buchungen mit Bezug auf die Veranstaltung kamen. Manche Termine füllen Häuser, ohne dass es jemand merkt, andere gelten als wichtig und bringen nichts.

Und übertragen Sie die Bewertung sofort in die Liste für das Folgejahr. Ein Termin, der 2 Jahre nacheinander nichts gebracht hat, gehört gestrichen, und das spart die 3 Kalendereinträge.

Quellen

  1. Preisangabenverordnung, Paragraf 3, Gesamtpreise
  2. Google-Hilfe, Richtlinien für die Darstellung von Unternehmen

Häufige Fragen

Wie findet man die relevanten Termine?

Alle Termine im Umkreis von 30 Kilometern sammeln und nach Besucherzahl und Anreisedistanz sortieren. Von 60 bleiben meist 8 bis 15.

Wann muss man werben?

Rückwärts vom Termin: 8 bis 10 Wochen vorher für Kurzaufenthalte, 3 bis 6 Monate für geplante Reisen.

Wie stark darf die Rate steigen?

15 bis 30 Prozent. Eine Verdopplung erzeugt Bewertungen, die länger wirken als der Zusatzerlös.

Was wertet man aus?

Belegung und Durchschnittsrate gegenüber demselben Wochentag ohne Veranstaltung.