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Regionale Kooperationen aufbauen

Wer im Ort dieselben Gäste hat, ohne mit Ihnen zu konkurrieren, und wie eine Kooperation aufgebaut wird, die beide Seiten trägt.

Regionale Kooperationen aufbauen
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Die besten Partner im Ort sind die, die dieselben Gäste bedienen und nichts verkaufen, was Sie auch verkaufen. Diese Liste ist kürzer, als sie wirkt, und sie steht in einer halben Stunde.

Wer infrage kommt

Betriebe mit derselben Zielgruppe und ohne Überschneidung im Angebot: Museen, Radverleih, Therme, Weingut, Bootsverleih, Kletterhalle, Werkstattkurse.

Ausgeschlossen sind Betriebe, die selbst übernachten lassen, und in der Regel auch Restaurants, wenn Sie ein eigenes führen. Alles andere ist verhandelbar.

Schreiben Sie 10 Namen auf und ordnen Sie sie nach 2 Fragen: Bedient dieser Betrieb meine Gäste, und braucht er selbst Gäste? Wer beides mit ja beantwortet, gehört auf die Kurzliste.

Was eine Kooperation trägt

Ein gemeinsames Angebot mit einem Preis, nicht zwei Prospekte nebeneinander. Zwei Nächte plus Eintritt plus Radverleih als eine Buchung ist ein Angebot, ein Flyer im Regal ist keines.

Klare Abrechnung: Wer kassiert, wer stellt Rechnung, welcher Anteil geht wohin. Diese 3 Fragen schriftlich zu klären dauert 20 Minuten und verhindert 90 Prozent der späteren Konflikte.

Und ein Zeitraum. Eine Kooperation auf unbestimmte Zeit wird nie ausgewertet. Setzen Sie 6 Monate an und legen Sie vorher fest, welche Zahl über eine Verlängerung entscheidet.

Kooperation aufbauen
PunktWert
Geeignete Partnergleiche Zielgruppe, keine Überschneidung im Angebot
Ausgeschlossenandere Beherbergungsbetriebe
Auswahlfrage 1bedient er meine Gäste
Auswahlfrage 2braucht er selbst Gäste
Startliste10 Namen, davon meist 3 bis 4 tragfähig
Formein gemeinsames Angebot mit einem Preis
Zu klärenwer kassiert, wer stellt Rechnung, welcher Anteil wohin
Aufwand dafürrund 20 Minuten schriftlich
Laufzeit6 Monate mit vorher festgelegter Kennzahl
PreisangabeGesamtpreis für das Paket
Ansprechpartner1 je Seite, mit Namen und Nummer
Zwischengesprächnach 3 Monaten, 30 Minuten

Der Preis und die Angabe

Der Gesamtpreis muss angegeben werden, und zwar für das Paket. Ein Preis für die Übernachtung mit dem Zusatz Eintritt gegen Aufpreis ist keine Paketangabe, sondern eine Preisliste.

Rechnen Sie den Vorteil aus dem Volumen, nicht aus dem Rabatt. Ein Partner, der 40 Eintritte im Jahr sicher verkauft, kann anders kalkulieren als einer, der auf gut Glück einen Nachlass gibt.

Und halten Sie den Paketpreis über die Laufzeit stabil. Ein Paket, dessen Preis sich in 6 Monaten zweimal ändert, wird von keinem Partner mitgetragen.

Wie es im Alltag funktioniert

Eine Person je Seite, mit Namen und Telefonnummer. Kooperationen scheitern fast immer an der zweiten Ebene, wenn niemand mehr weiß, wer zuständig ist.

Eine Zahl je Monat, die beide sehen: verkaufte Pakete. Sie ist die Grundlage für jede Anpassung und für die Entscheidung über die Verlängerung.

Und ein fester Termin nach 3 Monaten. Ein Gespräch von 30 Minuten in der Mitte der Laufzeit rettet mehr Kooperationen als jede Vereinbarung am Anfang.

Quellen

  1. Preisangabenverordnung, Paragraf 3, Gesamtpreise
  2. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Paragraf 5b, wesentliche Informationen

Häufige Fragen

Wer eignet sich als Partner?

Betriebe mit derselben Zielgruppe und ohne Überschneidung im Angebot, die selbst Gäste brauchen.

Was macht eine Kooperation aus?

Ein gemeinsames Angebot mit einem Gesamtpreis, nicht zwei Prospekte nebeneinander.

Was muss vorher geklärt sein?

Wer kassiert, wer stellt Rechnung und welcher Anteil wohin geht. Schriftlich, in rund 20 Minuten.

Wie lange sollte eine Kooperation laufen?

Sechs Monate, mit einer vorher festgelegten Kennzahl und einem Gespräch nach 3 Monaten.