Marketing

Lokale Sichtbarkeit aufbauen

Wie Gäste vor Ort suchen, was sie dabei finden sollen und welche Angaben über die Kartenansicht entscheiden.

Lokale Sichtbarkeit aufbauen
KI-gestützt erstellt. Mehr dazu

Ein erheblicher Teil der kurzfristigen Buchungen entsteht in der Kartenansicht, nicht auf einer Website. Dort entscheiden Merkmale, Bewertungen und Fotos, und die Website kommt erst danach.

Wie vor Ort gesucht wird

Nicht mit dem Hausnamen, sondern mit einer Eigenschaft und einem Ort: Hotel mit Parkplatz, Hotel mit Frühstück, Hotel in der Nähe. Diese Suchen enden in der Kartenansicht.

Dort entscheiden 3 Dinge über den Klick: die Bewertungszahl, das erste Foto und die Merkmale, nach denen gefiltert wurde. Der Text spielt an dieser Stelle keine Rolle.

Erst nach dem Klick kommt das Profil, und erst danach die Website. Wer die Reihenfolge umdreht und nur in die Website investiert, optimiert den letzten Schritt einer Kette, deren erster nicht funktioniert.

Die Merkmale, nach denen gefiltert wird

Parkplatz, Aufzug, Barrierefreiheit, Haustiere, Klimaanlage, Frühstück. Ein Merkmal, das nicht gepflegt ist, gilt als nicht vorhanden, und das Haus fällt aus dem Filter.

Prüfen Sie die vollständige Merkmalsliste quartalsweise. Zehn Minuten je Durchgang, also 40 Minuten im Jahr, für den Schritt, der die Sichtbarkeit am stärksten beeinflusst.

Ergänzen Sie Rezeptionszeiten statt Öffnungszeiten und Sonderzeiten vor Feiertagen, mindestens 7 Tage vorher. Je nach Land sind das 9 bis 13 Termine im Jahr.

Lokal gefunden werden
PunktWert
Typische SuchenEigenschaft plus Ort, nicht der Hausname
Entscheidend in der KartenansichtBewertungszahl, erstes Foto, Merkmale
ReihenfolgeKartenansicht, Profil, Website
FiltermerkmaleParkplatz, Aufzug, Barrierefreiheit, Haustiere, Klima, Frühstück
Nicht gepflegtes Merkmalgilt als nicht vorhanden
Prüftaktquartalsweise, 10 Minuten
ZeitangabeRezeptionszeiten und Sonderzeiten
Sonderzeitenmindestens 7 Tage vorher, 9 bis 13 Termine im Jahr
Wirkung der Bewertungszahlstärker als der Durchschnitt
Bei 400 Abreisen und jedem dritten Gastrund 130 Anfragen, rund 20 Bewertungen im Monat
Auf das Jahrrund 240 Bewertungen
WebsiteGesamtpreis, gleiches Bild, schnell auf dem Telefon

Die Zahl der Bewertungen

Sie wirkt stärker als der Durchschnitt. Ein Haus mit 4,3 aus 400 Bewertungen wird häufiger geklickt als eines mit 4,8 aus 22, weil die zweite Zahl als unsicher gelesen wird.

Die Zahl steigt nur, wenn gefragt wird. Beim Auschecken, an der Rezeption, ohne Gegenleistung: Das ist der einzige Weg, der zuverlässig funktioniert.

Rechnen Sie: Bei 400 Abreisen im Monat und einer Frage an jeden dritten Gast sind das rund 130 Anfragen. Wenn davon 15 Prozent schreiben, sind das rund 20 Bewertungen im Monat und 240 im Jahr.

Was die Website dann leisten muss

Sie muss den Klick einlösen: dasselbe Bild, derselbe Preis, dieselbe Aussage. Ein Bruch zwischen Profil und Website kostet an genau dieser Stelle.

Sie muss den Gesamtpreis zeigen, einschließlich Kurtaxe und unvermeidbarer Posten. Ein Preis, der auf dem Profil niedriger aussieht als auf der eigenen Seite, ist der häufigste Bruch.

Und sie muss auf einem Telefon funktionieren, weil genau von dort die Kartenansicht kommt. Eine Seite, die dort 3 Sekunden lädt, verliert einen Teil der Gäste, die das Profil gerade gewonnen hat.

Quellen

  1. Google-Hilfe, Richtlinien für die Darstellung von Unternehmen
  2. Preisangabenverordnung, Paragraf 3, Gesamtpreise

Häufige Fragen

Wie suchen Gäste vor Ort?

Mit einer Eigenschaft und einem Ort, nicht mit dem Hausnamen. Diese Suchen enden in der Kartenansicht.

Was entscheidet dort über den Klick?

Die Bewertungszahl, das erste Foto und die Merkmale, nach denen gefiltert wurde.

Zählt der Durchschnitt oder die Anzahl?

Die Anzahl wirkt stärker. 4,3 aus 400 Bewertungen schlägt 4,8 aus 22.

Was muss die Website leisten?

Denselben Preis, dasselbe Bild und eine schnelle Darstellung auf dem Telefon.