Die eigene Buchungsstrecke verliert Gäste nicht am Preis, sondern an der Zahl der Klicks. Vier Schritte sind machbar, sieben sind der Grund, warum der Gast doch wieder auf dem Portal bucht.
Die vier Schritte, die reichen
Erstens Zeitraum und Personenzahl, zweitens Zimmer und Rate, drittens Daten und Zahlung, viertens Bestätigung. Mehr braucht keine Buchung, und jeder zusätzliche Schritt kostet Abschlüsse.
Häufige überflüssige Schritte sind eine eigene Seite für Zusatzleistungen, eine Zwischenseite mit Angebotsvergleich und die Kontoanlage. Alle 3 lassen sich in bestehende Schritte einbauen oder weglassen.
Prüfen Sie Ihre Strecke selbst, mit einem Telefon und ohne gespeicherte Daten. Zählen Sie Klicks und Eingabefelder. Über 4 Schritte oder über 12 Felder ist ein Handlungsbedarf, kein Detail.
| Punkt | Wert |
|---|---|
| Schritte | 4: Zeitraum, Zimmer, Daten, Bestätigung |
| Überflüssige Schritte | Zusatzleistungen, Angebotsvergleich, Kontoanlage |
| Prüfschwelle | über 4 Schritte oder über 12 Eingabefelder |
| Pflicht | Gesamtpreis vor dem Abschluss |
| In den Preis gehören | Kurtaxe, Endreinigung, Haustier, Parken |
| Stornobedingung | in derselben Ansicht wie der Preis |
| Streichbare Felder | Anrede, Firma, zweite Telefonnummer, Anreisezeit |
| Zwingende Felder | Name, Kontaktweg, Zeitraum, Zahlung, Einwilligungen |
| Prüfung auf dem Telefon | Kalender mit dem Daumen, Preis ohne Zoom, Zahlung ohne Fensterwechsel |
| Bildgröße | Zimmerbilder unter 1 Megabyte |
Was stehen bleiben muss
Der Gesamtpreis, sichtbar bevor der Gast die Buchung abschließt. Wer als Unternehmer Verbrauchern Leistungen anbietet oder unter Angabe von Preisen wirbt, hat die Gesamtpreise anzugeben.
Alle Nebenkosten gehören in diesen Preis oder direkt daneben: Kurtaxe, Endreinigung, Haustiergebühr, Parkgebühr. Ein Preis, der im letzten Schritt steigt, ist der häufigste Abbruchgrund und zugleich angreifbar.
Und die Stornobedingung in derselben Ansicht wie der Preis. Wer sie nur in den Bedingungen findet, entscheidet sich für den Anbieter, bei dem sie sichtbar war.
Die Felder, die Sie streichen können
Anrede, Firma, zweite Telefonnummer, Anreisezeit als Pflichtfeld. Diese 4 werden fast nie ausgewertet und kosten jeweils Abschlüsse.
Die Adresse ist bei einer Buchung ohne Vorkasse in vielen Fällen nicht zwingend nötig. Prüfen Sie, ob Ihr Ablauf sie wirklich braucht, bevor Sie 5 Felder verlangen.
Was bleiben muss: Name, Kontaktweg, Zeitraum, Zahlungsdaten sowie die Einwilligungen, die Ihr Ablauf tatsächlich erfordert. Alles andere ist Bequemlichkeit der Verwaltung auf Kosten der Buchung.
Auf dem Telefon zuerst
Die Mehrheit der Buchungsvorgänge beginnt heute auf einem kleinen Bildschirm. Eine Strecke, die dort 3 Zooms braucht, verliert unabhängig vom Preis.
Prüfen Sie die 3 Punkte, an denen es scheitert: Kalenderauswahl mit dem Daumen, Lesbarkeit des Preises ohne Zoom, Bezahlvorgang ohne Wechsel in ein anderes Fenster.
Und messen Sie die Ladezeit. Jede zusätzliche Sekunde kostet Abschlüsse, und die größten Bremsen sind Bilder, die unkomprimiert ausgeliefert werden. Ein Zimmerbild über 1 Megabyte gehört heruntergerechnet.
Rechnen Sie den Ertrag einmal durch, bevor Sie das als Kleinigkeit abtun: Bei 1.200 Besuchern der Buchungsstrecke im Monat und einer Abschlussquote von 3 Prozent sind das 36 Buchungen. Steigt die Quote durch 3 gestrichene Schritte auf 4 Prozent, sind es 48, also 12 zusätzliche Buchungen im Monat ohne einen einzigen zusätzlichen Besucher.
Quellen
Häufige Fragen
Wie viele Schritte darf eine Buchungsstrecke haben?
Vier. Zeitraum, Zimmer und Rate, Daten und Zahlung, Bestätigung.
Welche Felder kann man streichen?
Anrede, Firma, zweite Telefonnummer und Anreisezeit als Pflichtfeld.
Wo muss der Gesamtpreis stehen?
Sichtbar, bevor der Gast abschließt, einschließlich Kurtaxe, Endreinigung und sonstiger Nebenkosten.
Was bremst auf dem Telefon am meisten?
Unkomprimierte Bilder. Zimmerbilder über 1 Megabyte gehören heruntergerechnet.