In vielen Praxen ist Personal der engere Engpass als die Patientenzahl. Wer das erkennt, behandelt die Karriereseite wie eine Leistungsseite und nicht wie eine Fußnote.
Warum die Karriereseite eine eigene Seite ist
Eine Bewerberin sucht nach Beruf und Ort, nicht nach dem Praxisnamen. Eine Stellenanzeige, die nur in einem Portal steht, verschwindet nach 30 Tagen, eine eigene Seite bleibt.
Auf ihr entscheidet sich, ob eine Bewerbung geschrieben wird. Wer nur die Aufgaben beschreibt und nicht die Bedingungen, erhält Bewerbungen von Leuten, die sich noch nichts vorstellen können.
Rechnen Sie 3 bis 4 Stunden für eine gute Karriereseite und rund 30 Minuten Pflege je Quartal. Das ist wenig gegenüber den Kosten einer unbesetzten Stelle.
Was auf die Seite gehört
Arbeitszeiten in konkreten Zahlen: Wochenstunden, Beginn und Ende, ob und wie oft Spätsprechstunde. Diese Angaben werden am häufigsten gesucht und am seltensten genannt.
Team mit Fotos und Vornamen. Eine Bewerberin will wissen, mit wem sie arbeitet, und eine Praxis, die niemanden zeigt, wirkt austauschbar.
Fortbildung, Einarbeitung und Aufstieg in Stichworten. Die Frage, was nach 2 Jahren aussieht, entscheidet bei Fachkräften mehr als das Einstiegsgehalt.
Und ein direkter Kontaktweg mit Namen, nicht ein Formular an eine allgemeine Adresse. Bewerbungen entstehen aus einem kurzen Kontakt, nicht aus einem vollständigen Unterlagenpaket.
| Punkt | Wert |
|---|---|
| Eigene Seite | bleibt, anders als eine Portalanzeige nach 30 Tagen |
| Aufwand | 3 bis 4 Stunden, 30 Minuten Pflege je Quartal |
| Angabe 1 | Wochenstunden, Beginn, Ende, Spätsprechstunde |
| Angabe 2 | Team mit Fotos und Vornamen |
| Angabe 3 | Fortbildung, Einarbeitung, Aufstieg |
| Angabe 4 | direkter Kontaktweg mit Namen |
| Mindestvergütung bei Beginn 2023 | 620 Euro im ersten Jahr |
| Fortschreibung | jährlich zum 1. Januar, erstmals 2024 |
| Zweites Jahr | zuzüglich 18 Prozent |
| Drittes Jahr | zuzüglich 35 Prozent |
| Viertes Jahr | zuzüglich 40 Prozent |
| Arbeitszeit | 8 Stunden, auf 10 nur mit Ausgleich |
| Ruhezeit | mindestens 11 Stunden |
Die Ausbildung als eigener Kanal
Wer selbst ausbildet, gewinnt Personal, das die Praxis kennt. Die gesetzliche Mindestvergütung ist gestaffelt: Für einen Ausbildungsbeginn im Jahr 2023 nennt das Gesetz 620 Euro im ersten Jahr, und der Betrag wird seit 2024 jährlich zum 1. Januar fortgeschrieben.
Die Folgejahre bauen prozentual auf: im zweiten Jahr zuzüglich 18 Prozent, im dritten zuzüglich 35 Prozent, im vierten zuzüglich 40 Prozent.
Nennen Sie die Übernahmequote in der Ausschreibung, wenn sie gut ist. 4 von 5 ist überprüfbar, ein Versprechen guter Perspektiven ist es nicht.
Was die Arbeitszeit setzt
Die werktägliche Arbeitszeit darf 8 Stunden nicht überschreiten und nur dann auf 10 verlängert werden, wenn innerhalb von 6 Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt 8 Stunden nicht überschritten werden.
Nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit stehen mindestens 11 Stunden Ruhezeit zu. Eine Spätsprechstunde bis 20 Uhr verträgt keinen Beginn um 7:30 Uhr am Folgetag.
Prüfen Sie den Sprechstundenplan gegen diese Grenze, bevor Sie ihn in einer Stellenanzeige nennen. Eine Zusage, die im Betrieb nicht eingehalten werden kann, kostet die Kraft innerhalb der Probezeit.
Quellen
Häufige Fragen
Warum eine eigene Karriereseite?
Weil eine Portalanzeige nach 30 Tagen verschwindet und die Seite bleibt. Der Aufwand liegt bei 3 bis 4 Stunden.
Welche Angabe fehlt am häufigsten?
Die Arbeitszeiten in konkreten Zahlen: Wochenstunden, Beginn, Ende und die Spätsprechstunde.
Wie hoch ist die Mindestvergütung in der Ausbildung?
Das Gesetz nennt 620 Euro für einen Beginn im Jahr 2023 und schreibt den Betrag seit 2024 jährlich fort, mit Aufschlägen von 18, 35 und 40 Prozent.
Was begrenzt die Spätsprechstunde?
Die Ruhezeit von mindestens 11 Stunden. Bis 20 Uhr verträgt keinen Beginn um 7:30 Uhr am Folgetag.