Ein Frühbucherrabatt kauft Planungssicherheit. Er ist dann sinnvoll, wenn er Wochen füllt, die sonst leer blieben, und schädlich, wenn er Wochen verbilligt, die ohnehin ausgebucht wären.
Die Staffelung
Üblich sind 3 Stufen: bis 30. November des Vorjahres, bis 31. Januar und bis 31. März. Die Rabatte liegen typischerweise bei 12, 8 und 5 Prozent.
Setzen Sie den Rabatt nur auf die Wochen, die Sie füllen wollen. Hauptsaisonwochen, die in den letzten 3 Jahren immer ausgebucht waren, gehören nicht in die Aktion.
Bei 22 Wochen im Angebot und 8 Randwochen ergibt sich daraus eine Aktion für 8 Wochen. Bei 4.500 Euro Wochenpreis und 12 Prozent sind das 4.320 Euro Nachlass, wenn alle 8 Wochen früh gebucht werden.
Die Wirkung
Frühbuchungen bringen 3 Vorteile: Liquidität vor der Saison, Planungssicherheit für Personal und Wartung und die Möglichkeit, den Rest der Saison ohne Preisdruck zu verkaufen.
Der dritte Vorteil ist der größte und wird selten gerechnet. Eine Flotte mit 60 Prozent Vorverkauf im März kann die restlichen Wochen zum vollen Preis anbieten; eine mit 20 Prozent muss im Mai senken.
Messen Sie deshalb den Vorverkaufsstand zum 31. März, jedes Jahr, je Yacht. Diese eine Zahl steuert die gesamte Preispolitik der Saison.
| Punkt | Wert oder Regel |
|---|---|
| Stufe 1 | bis 30. November, rund 12 Prozent |
| Stufe 2 | bis 31. Januar, rund 8 Prozent |
| Stufe 3 | bis 31. März, rund 5 Prozent |
| Nicht einbeziehen | regelmäßig ausgebuchte Hauptsaisonwochen |
| Beispiel | 8 Randwochen zu 4.500 Euro, 4.320 Euro Nachlass |
| Vorteil 1 | Liquidität vor der Saison |
| Vorteil 2 | Planungssicherheit für Personal und Wartung |
| Vorteil 3 | Restverkauf ohne Preisdruck |
| Steuerungszahl | Vorverkaufsstand zum 31. März |
| Preisangabe | Gesamtpreis mit allen Pflichtbestandteilen |
| Gemeinsam zu nennen | Rabatt, Stichtag, Wochen, Anzahlung |
| Anzahlung | 30 bis 50 Prozent bei Buchung |
| Restzahlung | 4 bis 6 Wochen vor Charterbeginn |
| Stornopauschale | nicht über dem zu erwartenden Schaden |
Die Preisangaben
Der Gesamtpreis ist anzugeben, einschließlich Umsatzsteuer und aller Preisbestandteile. Endreinigung, obligatorische Pakete und Kurtaxe gehören dazu.
Unlauter handelt, wer eine wesentliche Information vorenthält, die der Verbraucher benötigt, um eine informierte geschäftliche Entscheidung zu treffen. Als Vorenthalten gilt auch die Bereitstellung in unklarer oder zweideutiger Weise.
Nennen Sie deshalb Rabatt, Stichtag, betroffene Wochen und Anzahlungsbedingungen zusammen. Vier Angaben, 1 Zeile, und die Rückfragen entfallen.
Die Anzahlung
Üblich sind 30 bis 50 Prozent bei Buchung und der Rest 4 bis 6 Wochen vor Charterbeginn. Die Anzahlung ist der eigentliche Wert des Vorverkaufs.
Verbinden Sie den Rabatt mit der Anzahlung. Ein Frühbucherpreis ohne Anzahlung erzeugt eine Reservierung, keine Buchung, und Reservierungen werden im Frühjahr storniert.
Und regeln Sie die Stornofolgen für Frühbuchungen wie für alle anderen: Die Pauschale darf den gewöhnlich zu erwartenden Schaden nicht übersteigen, und der Nachweis eines geringeren Schadens muss ausdrücklich gestattet sein.
Quellen
Häufige Fragen
Wie staffelt man Frühbucherrabatte?
In drei Stufen bis Ende November, Ende Januar und Ende März mit etwa 12, 8 und 5 Prozent.
Welche Wochen gehören nicht in die Aktion?
Hauptsaisonwochen, die ohnehin regelmäßig ausgebucht sind.
Welche Zahl steuert die Saison?
Der Vorverkaufsstand zum 31. März, je Yacht gemessen.
Wie hoch ist die Anzahlung üblicherweise?
30 bis 50 Prozent bei Buchung, Rest vier bis sechs Wochen vor Charterbeginn.