Marketing

Erreichbarkeit in der mobilen Ansicht sicherstellen

Was auf einem Telefon sofort erreichbar sein muss, und die Fehler, die nur dort auffallen.

Erreichbarkeit in der mobilen Ansicht sicherstellen
KI-gestützt erstellt. Mehr dazu

Die Mehrheit der Besucher kommt vom Telefon, und dort entscheidet nicht das Aussehen, sondern die Erreichbarkeit. Zwei Handgriffe holen den größten Teil der verlorenen Anfragen zurück.

Was sofort erreichbar sein muss

Telefonnummer, Adresse mit Wegbeschreibung, Öffnungszeiten, ein Weg zur Anfrage. Vier Angaben, ohne Scrollen und ohne Menü.

Die Telefonnummer als anwählbarer Verweis, nicht als Text und schon gar nicht als Bild. Eine Nummer, die abgetippt werden muss, wird bei einem Drittel der Versuche falsch abgetippt.

Bei 60 bis 70 Prozent mobilen Aufrufen ist das die Mehrheit der Besucher. Eine Firmenwebsite, die diese 4 Angaben nicht sofort zeigt, verschenkt Anfragen an den nächsten Treffer.

Die Fehler, die nur mobil auffallen

Zu kleine Schaltflächen, überlappende Elemente bei gedrehtem Gerät, Formularfelder, die beim Antippen die Ansicht verschieben, feste Breiten, die seitliches Scrollen erzwingen, Hinweisfelder, die den halben Bildschirm einnehmen. Fünf Fehler.

Der letzte ist der häufigste und der ärgerlichste. Ein Einwilligungsbanner, das auf einem großen Bildschirm ein Streifen ist, bedeckt auf einem Telefon den gesamten Inhalt.

Prüfen Sie deshalb auf einem echten Gerät, nicht nur in einer verkleinerten Ansicht. Die Bedienung mit dem Daumen ist ein anderer Vorgang als die mit einem Zeiger.

Mobile Erreichbarkeit
PunktWert oder Regel
Sofort erreichbar 1Telefonnummer
Sofort erreichbar 2Adresse mit Wegbeschreibung
Sofort erreichbar 3Öffnungszeiten
Sofort erreichbar 4Weg zur Anfrage
Telefonnummerals anwählbarer Verweis
Anteil mobiler Aufrufe60 bis 70 Prozent
Fehler 1zu kleine Schaltflächen
Fehler 2überlappende Elemente bei gedrehtem Gerät
Fehler 3Felder verschieben die Ansicht
Fehler 4feste Breiten erzwingen seitliches Scrollen
Fehler 5Hinweisfelder bedecken den Bildschirm
Zu prüfen aufeinem echten Gerät
Prüfliste8 Punkte, rund 15 Minuten
Beispiel2.600 mobile Aufrufe im Monat
1 Prozentpunkt mehr26 zusätzliche Anfragen im Monat

Die Prüfliste

Startseite, eine Leistungsseite, die Kontaktseite, das Formular mit Testsendung, die Anwahl der Telefonnummer, die Karte, das Menü, die Anmeldung falls vorhanden. Acht Punkte, rund 15 Minuten.

Führen Sie die Prüfung nach jeder größeren Änderung durch und einmal im Quartal ohnehin. Bei 4 Durchgängen im Jahr ist das 1 Stunde.

Prüfen Sie zusätzlich bei schlechter Verbindung. Eine Seite, die im Büro sofort erscheint, braucht unterwegs mehrere Sekunden, und genau dort entscheidet die Ladezeit.

Die Wirkung

Rechnen Sie die verlorenen Anfragen: Bei 4.000 Aufrufen im Monat, davon 65 Prozent mobil, sind das 2.600 mobile Aufrufe. Eine Verbesserung der Anfragequote um 1 Prozentpunkt entspricht 26 zusätzlichen Anfragen im Monat.

Das ist eine Größenordnung, die keine Anzeige zu diesem Preis erreicht. Der Aufwand für die 4 Angaben und die 5 Fehler liegt bei 4 bis 8 Stunden einmalig.

Messen Sie danach getrennt nach Gerät. Eine Gesamtquote verdeckt, dass die mobile Quote häufig nur halb so hoch ist wie die am Rechner, und genau diese Lücke ist der Hebel.

Quellen

  1. Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, Paragraf 3, Barrierefreiheit
  2. Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz, Paragraf 25

Häufige Fragen

Was muss auf dem Telefon sofort sichtbar sein?

Telefonnummer, Adresse, Öffnungszeiten und ein Weg zur Anfrage, ohne Scrollen.

Warum die Nummer als Verweis?

Weil eine abgetippte Nummer bei einem Drittel der Versuche falsch abgetippt wird.

Welcher Fehler ist der häufigste?

Hinweisfelder, die auf einem Telefon den gesamten Inhalt bedecken.

Wie groß ist die Wirkung?

Bei 2.600 mobilen Aufrufen bringt ein Prozentpunkt 26 zusätzliche Anfragen im Monat.