Marketing

Warteliste für kurzfristig frei gewordene Termine

Eine automatische Benachrichtigung füllt Absagen innerhalb weniger Stunden. Was das an Kabinenzeit zurückbringt.

Warteliste für kurzfristig frei gewordene Termine
KI-gestützt erstellt. Mehr dazu

Eine Absage zwei Stunden vor dem Termin ist ohne Warteliste ein Verlust und mit Warteliste eine Chance. Der Unterschied ist eine Liste und eine Nachricht.

Was Absagen kosten

Rechnen Sie in Kabinenzeit. Eine abgesagte Behandlung von 60 Minuten blockiert 60 Minuten, die kurzfristig kaum neu zu vergeben sind.

Bei 2 Kabinen, 8 Stunden Öffnung und 5 Tagen sind das 80 Kabinenstunden je Woche und rund 3.500 im Jahr. Eine Absagequote von 6 Prozent entspricht 210 Stunden, also mehr als 5 Arbeitswochen.

Wenn davon die Hälfte über eine Warteliste neu besetzt wird, sind das 105 Stunden zurückgewonnen. Bei einem Stundensatz von 60 Euro ist das eine Größenordnung, die jede Einrichtung trägt.

Warteliste führen
PunktWert
2 Kabinen, 8 Stunden, 5 Tage80 Kabinenstunden je Woche
Im Jahrrund 3.500 Stunden
Absagequote 6 Prozent210 Stunden, über 5 Arbeitswochen
Bei halber Neubesetzung105 Stunden zurückgewonnen
Je EintragBehandlung, Wochentage, Zeitfenster, Kontaktweg
Erfassungrund 30 Sekunden
Länge der Liste20 bis 40 Einträge
Automatische Löschungnach 8 Wochen
Benachrichtigungan alle passenden Einträge gleichzeitig
Vergabewer zuerst zusagt
Rechtliche Einordnungreine Benachrichtigung ist keine Werbung
ZusätzlichErinnerung 48 Stunden vorher mit Absagemöglichkeit
AuswertungAbsagen und Ausfälle getrennt zählen

Wie die Liste aufgebaut wird

Je Kundin: gewünschte Behandlung, mögliche Wochentage, mögliche Zeitfenster, Kontaktweg. Vier Angaben, in 30 Sekunden bei der Terminvergabe erfasst.

Halten Sie die Liste kurz. Zwanzig bis 40 Einträge sind genug, um fast jede Lücke zu füllen, und eine Liste mit 200 Namen wird nicht gepflegt.

Löschen Sie Einträge nach 8 Wochen automatisch. Eine Wartelistenanfrage, die 6 Monate alt ist, führt zu Anrufen bei Kundinnen, die längst einen Termin hatten.

Die Benachrichtigung

Sobald ein Termin frei wird, eine Nachricht an alle passenden Einträge gleichzeitig, mit dem konkreten Zeitpunkt und einer Frist zur Rückmeldung.

Wer zuerst zusagt, bekommt den Termin. Das ist einfach, nachvollziehbar und verhindert die Reihenfolge nach Telefonlisten, bei der 6 Anrufe für einen Termin nötig sind.

Eine reine Benachrichtigung über einen frei gewordenen Termin, um den die Kundin selbst gebeten hat, ist keine unerbetene Werbung. Sobald ein Angebot anhängt, ändert sich das, und dann gelten die Regeln für Werbung per elektronischer Post.

Was zusätzlich wirkt

Eine Erinnerung 48 Stunden vor jedem Termin, mit Absagemöglichkeit. Sie erzeugt Absagen früh genug, um sie über die Warteliste zu füllen, statt spät genug, um sie zu verlieren.

Eine Stornoregelung, die vorher sichtbar ist. Eine Pauschale ist unwirksam, wenn sie den gewöhnlich zu erwartenden Schaden übersteigt oder wenn der Nachweis eines geringeren Schadens nicht ausdrücklich gestattet wird.

Und die Auswertung: Absagen und Ausfälle getrennt zählen. Steigen die Absagen und sinken die Ausfälle, arbeitet das System genau richtig, auch wenn die Gesamtzahl der Änderungen zunimmt.

Quellen

  1. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Paragraf 7, unzumutbare Belästigungen
  2. Bürgerliches Gesetzbuch, Paragraf 309, Klauselverbote

Häufige Fragen

Was kostet eine Absagequote von 6 Prozent?

Bei 2 Kabinen und 3.500 Kabinenstunden im Jahr rund 210 Stunden, also über 5 Arbeitswochen.

Wie lang sollte die Warteliste sein?

20 bis 40 Einträge. Eine Liste mit 200 Namen wird nicht gepflegt.

Wie wird der Termin vergeben?

An alle passenden Einträge gleichzeitig, und wer zuerst zusagt, bekommt ihn.

Ist die Benachrichtigung Werbung?

Eine reine Benachrichtigung über einen erbetenen Termin nicht. Sobald ein Angebot anhängt, gelten die Regeln für Werbung.