Ein Kosmetikstudio lebt von Kundinnen, die zu Fuß oder in zehn Minuten da sind. Genau diese Kundinnen suchen mit dem Namen ihres Stadtteils und nicht mit dem der Stadt.
Warum der Stadtteil zählt
In einer Stadt mit 300.000 Einwohnern ist der Stadtname ein Suchbegriff mit vielen Anbietern und großer Entfernung. Der Stadtteilname hat weniger Suchanfragen und deutlich weniger Wettbewerb.
Wichtiger ist die Absicht dahinter. Wer mit einem Stadtteilnamen sucht, sucht in seiner Nähe, und diese Kundin kommt regelmäßig wieder. Wer mit dem Stadtnamen sucht, vergleicht.
Rechnen Sie in Wegzeiten: Ein Studio gewinnt Stammkundinnen überwiegend aus einem Umkreis von 10 bis 15 Gehminuten oder 10 Fahrminuten. Alles darüber ist Ausnahme, nicht Regel.
Wo der Stadtteil auftauchen muss
Im Unternehmensprofil, in der Adresse und im Einzugsgebiet. Ein Profil, das nur die Stadt nennt, erscheint bei Stadtteilsuchen schlechter.
Auf der Website, in Überschrift und Text der Startseite, in natürlicher Formulierung. Eine Aufzählung von 12 Stadtteilen am Seitenende wirkt gegenteilig.
Und in den Leistungsseiten. Eine Seite je Leistung mit einem Ortsbezug im Text ist die Kombination, die bei lokalen Suchen tatsächlich gefunden wird.
| Punkt | Wert |
|---|---|
| Stadtname | viele Anbieter, große Entfernung, vergleichende Absicht |
| Stadtteilname | weniger Wettbewerb, Suche in der Nähe |
| Einzugsgebiet für Stammkundinnen | 10 bis 15 Gehminuten oder 10 Fahrminuten |
| Im Profil | Adresse und Einzugsgebiet mit Stadtteil |
| Auf der Website | Überschrift und Text der Startseite |
| Zu vermeiden | Aufzählung von 12 Stadtteilen am Seitenende |
| Leistungsseiten | je Leistung eine Seite mit Ortsbezug |
| Sonderzeiten | 7 Tage vorher, 9 bis 13 Termine im Jahr |
| Bildvorgaben | JPG oder PNG, 10 KB bis 5 MB, 720 mal 720 |
| Bewertungen | die Anzahl wirkt stärker als der Durchschnitt |
| Messgrößen | Anrufe, Routenanfragen, Websiteklicks |
| Zusätzlich | Frage an neue Kundinnen, wie sie gefunden haben |
Was noch dazugehört
Öffnungszeiten mit Sonderzeiten, mindestens 7 Tage vor jedem Feiertag gesetzt. Je nach Land sind das 9 bis 13 Termine im Jahr.
Aktuelle Fotos: JPG oder PNG, zwischen 10 Kilobyte und 5 Megabyte, empfohlen 720 mal 720 Pixel, mindestens 250 mal 250. Ein Profil, dessen jüngstes Bild 3 Jahre alt ist, beschreibt ein Studio, das es so nicht mehr gibt.
Und die Zahl der Bewertungen. Sie wirkt bei lokalen Suchen stärker als der Durchschnitt, weil ein Durchschnitt aus 4 Stimmen niemanden überzeugt.
Was Sie messen
Anrufe, Routenanfragen und Websiteklicks aus dem Profil, verglichen gegen den Vorjahresmonat. Drei Handlungen statt einer Aufrufzahl.
Beobachten Sie zusätzlich die Suchbegriffe. Tauchen dort Stadtteilnamen auf, wirkt die Ausrichtung; tauchen nur der Studioname und Markenbegriffe auf, erreicht das Profil nur Bestandskundinnen.
Und fragen Sie neue Kundinnen, wie sie gefunden haben. Eine Frage, eine Zeile in der Kartei, und nach 6 Monaten wissen Sie, welcher Kanal tatsächlich trägt.
Quellen
Häufige Fragen
Warum der Stadtteil statt der Stadt?
Wer mit einem Stadtteilnamen sucht, sucht in seiner Nähe und kommt regelmäßig wieder. Wer die Stadt eingibt, vergleicht.
Wie groß ist das Einzugsgebiet?
Stammkundinnen kommen überwiegend aus 10 bis 15 Gehminuten oder 10 Fahrminuten.
Wo gehört der Ortsbezug hin?
Ins Profil, in Überschrift und Text der Startseite und in die Leistungsseiten, in natürlicher Formulierung.
Zählt der Bewertungsdurchschnitt oder die Anzahl?
Die Anzahl wirkt stärker. Ein Durchschnitt aus 4 Stimmen überzeugt niemanden.