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Trauringberatung mit fester Terminvereinbarung

Warum die Trauringberatung einen festen Termin braucht, wie er aufgebaut ist und was vorher zu klären ist.

Trauringberatung mit fester Terminvereinbarung
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Ein Trauringpaar bleibt 60 bis 120 Minuten im Geschäft und trifft eine Entscheidung für Jahrzehnte. Beides passt nicht zwischen zwei Laufkunden, und genau deshalb ist der Termin die halbe Leistung.

Warum ein Termin

Er sichert Zeit, einen ruhigen Platz und die richtige Person. Ohne Termin trifft ein Paar auf den Samstagvormittag, und das ist die schlechteste denkbare Umgebung für diese Entscheidung.

Er erlaubt außerdem die Vorbereitung: passende Muster in den Größen, die genannt wurden, Legierungen in der gewünschten Farbe, Steine im genannten Rahmen.

Und er erhöht die Abschlussquote deutlich. Bei vorbereiteten Terminen liegt sie erfahrungsgemäß bei 50 bis 70 Prozent, bei spontanen Besuchen bei 20 bis 35 Prozent.

Was vorher zu klären ist

Fünf Angaben bei der Terminvereinbarung: ungefährer Hochzeitstermin, gewünschte Metallfarbe, Preisrahmen, ob Steine gewünscht sind, ob Gravur gewünscht ist.

Der Preisrahmen ist die Angabe, die am unangenehmsten wirkt und am meisten hilft. Wer ihn nicht kennt, legt Muster hin, die nicht passen, und das merkt das Paar.

Fragen Sie ihn deshalb offen und begründet: Damit ich Ihnen passende Modelle bereitlegen kann, in welchem Rahmen sollen die Ringe liegen. Ein Satz, der die Frage erklärt.

Trauringberatung
PunktWert
Dauer im Geschäft60 bis 120 Minuten
Abschlussquote mit Termin50 bis 70 Prozent
Abschlussquote ohne Termin20 bis 35 Prozent
Vorab Angabe 1ungefährer Hochzeitstermin
Vorab Angabe 2Metallfarbe
Vorab Angabe 3Preisrahmen
Vorab Angabe 4Steine gewünscht
Vorab Angabe 5Gravur gewünscht
Schritt 110 Minuten Gespräch zum Alltag
Schritt 230 Minuten Anprobe
Schritt 315 Minuten Breite, Profil, Oberfläche
Schritt 410 Minuten Gravur und Termine
Schritt 510 Minuten Angebot und nächster Schritt
Gesamtdauer75 bis 90 Minuten
Liefertermin Sonderanfertigung6 bis 10 Wochen

Der Ablauf

Zehn Minuten Gespräch zu Vorstellung und Alltag, 30 Minuten Anprobe der vorbereiteten Auswahl, 15 Minuten Feinabstimmung von Breite, Profil und Oberfläche, 10 Minuten Gravur und Termine, 10 Minuten Angebot und nächster Schritt.

Fragen Sie im ersten Teil nach der Hand im Alltag: Handwerk, Pflegeberuf, Sport, Schmuckgewohnheiten. Daraus folgen Profil, Oberfläche und Fassungsart, nicht aus dem Katalog.

Rechnen Sie 75 bis 90 Minuten für den gesamten Termin. Bei 2 Terminen an einem Nachmittag ist der Tag verplant, und das ist bei diesem Auftragswert richtig so.

Was mitgegeben wird

Ein Angebot mit Gesamtpreis. Wer als Unternehmer Verbrauchern Waren anbietet, hat die Gesamtpreise anzugeben; Gravur, Größenänderung und Etui gehören in die genannte Zahl oder ausdrücklich daneben.

Dazu der Liefertermin mit Puffer. Bei Sonderanfertigungen sind 6 bis 10 Wochen üblich; eine Zusage über 3 Wochen vor einem festen Hochzeitstermin ist ein unnötiges Risiko.

Und der nächste Schritt mit Datum. Ein Paar, das ohne vereinbarten nächsten Schritt geht, vergleicht weiter, und die Entscheidung fällt dann woanders.

Quellen

  1. Preisangabenverordnung, Paragraf 3, Pflicht zur Angabe des Gesamtpreises
  2. Bürgerliches Gesetzbuch, Paragraf 631, Vertragstypische Pflichten beim Werkvertrag

Häufige Fragen

Warum ein fester Termin?

Er sichert Zeit, Platz und Vorbereitung und hebt die Abschlussquote auf 50 bis 70 Prozent.

Welche Angaben braucht man vorher?

Hochzeitstermin, Metallfarbe, Preisrahmen, Steine und Gravur.

Wie lange dauert der Termin?

75 bis 90 Minuten in fünf Abschnitten.

Welcher Liefertermin ist realistisch?

Bei Sonderanfertigungen sechs bis zehn Wochen.