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Online-Terminbuchung für die Schmuckberatung

Eine Buchungsstrecke mit wenigen Schritten, die richtigen Abfragen und die Angaben, die dabei Pflicht bleiben.

Online-Terminbuchung für die Schmuckberatung
KI-gestützt erstellt. Mehr dazu

Eine Beratung, die 90 Minuten dauert, braucht einen Termin. Wenn dieser Termin nur telefonisch zu bekommen ist, verliert das Geschäft alle Anfragen, die abends entstehen, und das sind die meisten.

Die Schritte

Anlass wählen, Termin wählen, Angaben eingeben, bestätigen. Vier Schritte, mehr braucht es nicht.

Jeder zusätzliche Schritt kostet erfahrungsgemäß 10 bis 20 Prozent der begonnenen Buchungen. Eine Registrierung mit Kennwort ist der teuerste davon und für einen Termin ohne Nutzen.

Bieten Sie je Anlass eine eigene Dauer an: Trauringberatung 90 Minuten, Verlobungsberatung 60, Reparaturannahme 15, Bewertung eines Erbstücks 30. Vier Anlässe mit vier Dauern statt eines Einheitstermins.

Was abgefragt wird

Höchstens 5 Felder: Name, Kontaktweg, Anlass, gewünschter Zeitraum, kurze Anmerkung. Alles Weitere klärt das Gespräch besser als ein Formular.

Bei der Trauringberatung lohnt eine zusätzliche Frage nach der gewünschten Metallfarbe und dem Preisrahmen, weil davon die Vorbereitung abhängt. Kennzeichnen Sie beide ausdrücklich als freiwillig.

Fragen Sie nichts ab, was Sie nicht auswerten. Eine Angabe ohne Zweck ist eine Verarbeitung ohne Grundlage, und sie kostet zusätzlich Abschlüsse.

Terminbuchung im Fachgeschäft
PunktWert oder Regel
Schritt 1Anlass wählen
Schritt 2Termin wählen
Schritt 3Angaben eingeben
Schritt 4bestätigen
Kosten je zusätzlichem Schritt10 bis 20 Prozent der Buchungen
Teuerster SchrittRegistrierung mit Kennwort
Trauringberatung90 Minuten
Verlobungsberatung60 Minuten
Reparaturannahme15 Minuten
Bewertung eines Erbstücks30 Minuten
Felderhöchstens 5
Freiwillig zu kennzeichnenMetallfarbe und Preisrahmen
Erreichbar sein müssenAnbieterkennzeichnung und Datenschutz
Bestätigung6 Angaben
Erinnerung 24 Stunden vorher30 bis 50 Prozent weniger Ausfälle

Die Pflichtangaben

Anbieterkennzeichnung und Datenschutzinformationen müssen von der Buchungsstrecke aus erreichbar sein, nicht erst über die Startseite.

Nennen Sie, ob die Beratung kostenpflichtig ist. Wer als Unternehmer Verbrauchern Leistungen anbietet, hat ein Preisverzeichnis über die Preise seiner wesentlichen Leistungen aufzustellen und in den Geschäftsräumen anzubringen.

Und nennen Sie die Absageregel. Ein Termin über 90 Minuten, der ohne Nachricht verfällt, kostet das Haus mehr als der Kunde ahnt; eine Bitte um Absage bis 24 Stunden vorher gehört in die Bestätigung.

Danach

Eine Bestätigung mit Anlass, Datum, Uhrzeit, Anschrift, Dauer und Absageweg. Sechs Angaben, in einer Nachricht, die sich als Erinnerung wiederverwenden lässt.

Eine Erinnerung 24 Stunden vorher senkt die Zahl der nicht wahrgenommenen Termine erfahrungsgemäß um 30 bis 50 Prozent. Bei 200 Terminen im Jahr sind das 20 bis 30 gerettete Beratungen.

Und ein Rückruf bei Terminen über 60 Minuten. Ein kurzes Gespräch vorab erlaubt die Vorbereitung und macht aus einem Termin eine Beratung.

Prüfen Sie die Strecke einmal im Quartal selbst, auf dem Telefon und ohne gespeicherte Daten. Bei 200 Terminen im Jahr entscheidet diese halbe Stunde über mehr Beratungen als jede Anzeige, und ein Fehler nach einer Änderung am System fällt sonst erst auf, wenn 3 Wochen lang keine Buchung eingegangen ist.

Quellen

  1. Preisangabenverordnung, Paragraf 12, Preisangaben für Leistungen
  2. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Paragraf 5a, Irreführung durch Unterlassen

Häufige Fragen

Wie viele Schritte braucht eine Buchung?

Vier: Anlass, Termin, Angaben, Bestätigung.

Wie viele Felder sind sinnvoll?

Höchstens fünf. Alles Weitere klärt das Gespräch besser.

Welche Dauer je Anlass?

90 Minuten für Trauringe, 60 für Verlobung, 30 für eine Bewertung, 15 für die Reparaturannahme.

Wie wirkt eine Erinnerung?

Sie senkt die nicht wahrgenommenen Termine um 30 bis 50 Prozent.