Marketing

Newsletter für Stammkunden anlassbezogen versenden

Anlässe statt Aktionen, die Voraussetzungen für den Versand und der Takt, der zu einem Fachgeschäft passt.

Newsletter für Stammkunden anlassbezogen versenden
KI-gestützt erstellt. Mehr dazu

Schmuck wird zu Anlässen gekauft, und Anlässe stehen im Kalender. Ein Newsletter, der 4 Wochen vor dem Anlass kommt, trifft eine Entscheidung, die noch offen ist.

Die Voraussetzungen

Eine unzumutbare Belästigung ist stets anzunehmen bei Werbung unter Verwendung elektronischer Post ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten.

Abweichend gilt die Ausnahme für Bestandskunden, wenn 4 Bedingungen zusammen erfüllt sind: die Adresse stammt aus dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung, sie wird für eigene ähnliche Waren genutzt, der Kunde hat nicht widersprochen, und er wird bei Erhebung und bei jeder Verwendung auf das Widerspruchsrecht hingewiesen.

Die vierte Bedingung fehlt am häufigsten. Sie verlangt den Hinweis in jeder einzelnen Sendung, nicht nur beim ersten Mal.

Die Anlässe im Jahr

Verlobungssaison um den Jahreswechsel, Muttertag, Hochzeitssaison von Mai bis September, Erstkommunion und Konfirmation im Frühjahr, Weihnachten. Fünf Fenster, die den größten Teil des Jahresumsatzes tragen.

Senden Sie 4 Wochen vor dem Anlass, nicht 5 Tage. Wer 5 Tage vorher schreibt, konkurriert mit dem Versandhandel; wer 4 Wochen vorher schreibt, ist der erste Gedanke.

Vier bis 6 Sendungen im Jahr genügen. Ein Fachgeschäft mit monatlichem Newsletter erfindet Anlässe, und das merken die Empfänger.

Newsletter im Fachgeschäft
PunktRegel oder Wert
Regelfallausdrückliche Einwilligung
AusnahmeBestandskunden, 4 Bedingungen zusammen
Am häufigsten fehlendHinweis bei jeder Verwendung
Anlass 1Verlobungssaison um den Jahreswechsel
Anlass 2Muttertag
Anlass 3Hochzeitssaison Mai bis September
Anlass 4Erstkommunion und Konfirmation
Anlass 5Weihnachten
Vorlauf4 Wochen vor dem Anlass
Takt4 bis 6 Sendungen im Jahr
Aufbau1 Hauptthema aus dem Handwerk, 2 kurze Punkte
Danachdas Angebot
PreisangabeGesamtpreis
PflichtelementAbsender mit Geschäftsnamen
PflichtelementAbmeldeweg zu Basistarifen

Der Inhalt

Je Sendung 1 Hauptthema und 2 kurze Punkte. Das Hauptthema aus dem Handwerk, nicht aus dem Angebot: wie ein Stein gefasst wird, warum Weißgold rhodiniert wird, was beim Aufarbeiten eines Erbstücks geschieht.

Erst danach das Angebot. Ein Newsletter, der nur Preise enthält, wird abbestellt; einer, der etwas erklärt, wird gelesen, und die Preise darin auch.

Nennen Sie den Gesamtpreis. Wer als Unternehmer Verbrauchern Waren anbietet oder unter Angabe von Preisen wirbt, hat die Gesamtpreise anzugeben.

Die Pflichtelemente

Absender mit Geschäftsnamen, denn die Identität des Absenders darf nicht verschleiert oder verheimlicht werden.

Eine gültige Adresse, an die der Empfänger eine Aufforderung zur Einstellung solcher Nachrichten richten kann, ohne dass dafür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.

Und der Hinweis auf das Widerspruchsrecht bei jeder Verwendung. Prüfen Sie die Vorlage einmal im Jahr gegen diese 3 Elemente; der Abmeldeweg fällt in der Praxis am häufigsten aus, meist nach einem Wechsel des Versandwegs.

Trennen Sie zuletzt 2 Verteiler: Stammkunden mit Kaufhistorie und Interessenten ohne. Bei 900 Adressen und 5 Sendungen im Jahr sind das 4.500 Zustellungen; getrennt versendet erreichen die Anlässe nur die Gruppe, für die sie gedacht sind, und die Abmeldequote sinkt erfahrungsgemäß auf unter die Hälfte.

Quellen

  1. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Paragraf 7, unzumutbare Belästigungen
  2. Preisangabenverordnung, Paragraf 3, Pflicht zur Angabe des Gesamtpreises

Häufige Fragen

Welche Bedingung wird am häufigsten übersehen?

Der Hinweis auf das Widerspruchsrecht in jeder einzelnen Sendung.

Wann sollte gesendet werden?

Vier Wochen vor dem Anlass, nicht fünf Tage.

Wie oft im Jahr?

Vier bis sechs Sendungen. Monatlich bedeutet erfundene Anlässe.

Was gehört an den Anfang?

Ein Thema aus dem Handwerk, erst danach das Angebot.