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Social Media für Makler: was sich lohnt

Objektbeiträge erreichen Nachbarn, nicht Käufer. Was daraus für die Themenwahl folgt.

Social Media für Makler: was sich lohnt
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Die Reichweite eines Objektbeitrags besteht überwiegend aus Menschen, die in der Nähe wohnen. Das ist kein Fehler, sondern die eigentliche Chance, wenn man den Beitrag danach ausrichtet.

Wer die Beiträge tatsächlich sieht

Nachbarn, ehemalige Kunden und Menschen aus dem Ort. Kaufinteressenten von außerhalb suchen auf Portalen und nicht in einem sozialen Netzwerk.

Daraus folgt: Der Objektbeitrag ist kein Verkaufsinstrument, sondern ein Bekanntheitsinstrument. Er zeigt der Nachbarschaft, dass hier gearbeitet wird, und genau das erzeugt später Eigentümeranfragen.

Formulieren Sie ihn deshalb entsprechend. Nicht: Diese Wohnung sucht einen Käufer. Sondern: In dieser Straße haben wir gerade vermittelt. Der Unterschied ist die Zielgruppe.

Die Themen, die tragen

Abgeschlossene Vermittlungen im Gebiet, Marktzahlen aus dem Ort, Antworten auf wiederkehrende Eigentümerfragen und Menschen aus dem Büro. Diese 4 Kategorien tragen einen Maklerkanal.

Nicht tragend sind Objektangebote ohne Ortsbezug, Zitate und allgemeine Ratschläge zum Immobilienmarkt. Sie könnten von jedem Büro kommen und sagen deshalb nichts.

Sobald ein konkretes Objekt genannt wird, ist der Beitrag eine Immobilienanzeige. Dann gehören die 5 Pflichtangaben aus dem Energieausweis dazu, und der Preis ist als Gesamtpreis anzugeben.

Der Aufwand

Zwei Beiträge je Woche sind 104 im Jahr. Bei 15 Minuten je Beitrag sind das 26 Stunden, dazu das Beantworten von Nachrichten mit rund 5 Minuten am Tag, also weitere 30 Stunden.

Zusammen rund 56 Stunden im Jahr. Diese Zahl gehört gegen die Alternativen gerechnet: dieselbe Zeit in Farming, in der Pflege des Unternehmensprofils oder in Rückrufen erzeugt in vielen Büros mehr Aufträge.

Wer die 56 Stunden nicht hat, geht auf 1 Beitrag je Woche und beantwortet dafür verlässlich. Ein Kanal, der nicht antwortet, wirkt wie eine Anzeigentafel.

Kanal ausrichten
PunktWert
Tatsächliche ZuschauerNachbarn, ehemalige Kunden, Menschen aus dem Ort
FunktionBekanntheit, nicht Objektverkauf
Tragende Themenabgeschlossene Vermittlungen, Marktzahlen, Eigentümerfragen, Menschen
Nicht tragendObjektangebote ohne Ortsbezug, Zitate, Allgemeinplätze
Bei Objektbezug5 Pflichtangaben und Gesamtpreis
Beiträge2 je Woche, 104 im Jahr
Zeit für Beiträgerund 26 Stunden
Zeit für Antwortenrund 30 Stunden
Gesamtaufwandrund 56 Stunden im Jahr
Alternative bei knapper Zeit1 Beitrag je Woche, dafür antworten
MessgrößenAnfragen und ihre Herkunft
Beurteilungszeitraum12 Monate

Was zu messen ist

Nachrichten und Anrufe mit Bezug auf einen Beitrag, nicht Reaktionen. Fünf Anfragen im Monat sind mehr wert als 500 Reaktionen.

Und die Herkunft. Wenn Anfragen aus dem eigenen Gebiet kommen, arbeitet der Kanal richtig; wenn sie von weit her kommen, ist die Ausrichtung falsch und der Aufwand verpufft.

Geben Sie dem Kanal 12 Monate, bevor Sie urteilen. In einem Geschäft mit langen Entscheidungszeiten ist alles darunter zu kurz, um eine Wirkung zu zeigen.

Quellen

  1. Gebäudeenergiegesetz, Paragraf 87, Pflichtangaben in Immobilienanzeigen
  2. Preisangabenverordnung, Paragraf 3, Gesamtpreise

Häufige Fragen

Wer sieht Objektbeiträge?

Überwiegend Nachbarn und Menschen aus dem Ort. Kaufinteressenten von außerhalb suchen auf Portalen.

Was folgt daraus?

Der Kanal dient der Bekanntheit im Gebiet und damit der Eigentümerakquise, nicht dem Objektverkauf.

Was kostet das?

Rund 56 Stunden im Jahr bei 2 Beiträgen je Woche einschließlich Antworten.

Was gilt bei Beiträgen mit Objektbezug?

Sie sind Immobilienanzeigen und brauchen die fünf Pflichtangaben sowie den Gesamtpreis.