Die meisten Maklerseiten haben kein Besucherproblem, sondern ein Umwandlungsproblem. Wer aus 1.000 Besuchern 20 statt 10 Anfragen macht, hat dasselbe erreicht wie eine Verdopplung der Reichweite, zum Nulltarif.
Die Rechnung, die den Blick verschiebt
Bei 1.000 Besuchern im Monat und einer Anfragequote von 1 Prozent sind das 10 Anfragen. Steigt die Quote auf 2 Prozent, sind es 20, ohne einen einzigen zusätzlichen Besucher.
Reichweite zu verdoppeln kostet Geld, die Quote zu verdoppeln kostet Arbeit an 3 oder 4 Stellen. Deshalb beginnt jede Verbesserung bei der Objektseite und nicht bei der Anzeigenschaltung.
Messen Sie zuerst. Ohne die Ausgangsquote lässt sich nicht sagen, ob eine Änderung gewirkt hat, und die meisten Seiten kennen ihre eigene Zahl nicht.
| Punkt | Wert |
|---|---|
| Beispiel | 1.000 Besucher im Monat |
| Quote 1 Prozent | 10 Anfragen |
| Quote 2 Prozent | 20 Anfragen ohne mehr Besucher |
| Kontaktwege | Formular und Telefonnummer nebeneinander |
| Formularposition | über dem Falz und am Seitenende |
| Felder | 4: Name, Kontaktweg, Nachricht, Einwilligung |
| Pflichtangaben aus dem Ausweis | Art, Endenergiewert, Energieträger, Baujahr, Klasse |
| Weitere Pflicht | Gesamtpreis und Provisionsangabe |
| Beantwortet Rückfragen | der Grundriss |
| Bremse 1 | Bilder über 1 Megabyte |
| Bremse 2 | fehlende Bezugsperson mit Namen |
| Bremse 3 | unklarer nächster Schritt |
| Bremse 4 | Antwortzeit über 24 Stunden |
Formular oder Telefonnummer
Beides, und zwar nebeneinander. Eigentümer über 60 rufen an, Kaufinteressenten unter 40 schreiben, und wer nur einen Weg anbietet, verliert eine der beiden Gruppen.
Das Formular gehört über den Falz und noch einmal ans Ende der Objektseite. Ein einziges Formular ganz unten wird von einem erheblichen Teil der Besucher nie gesehen.
Halten Sie es kurz: Name, Kontaktweg, Nachricht, Einwilligung. Vier Felder. Jedes weitere Pflichtfeld kostet Anfragen, und Angaben wie Geburtsdatum oder Adresse brauchen Sie im ersten Kontakt nicht.
Was auf der Objektseite stehen muss
Die 5 Pflichtangaben aus dem Energieausweis: Art des Ausweises, Endenergiewert, wesentliche Energieträger, bei Wohngebäuden Baujahr und Energieeffizienzklasse. Sie sind Pflicht und beantworten zugleich die häufigste Rückfrage.
Der Gesamtpreis und, soweit vorhanden, die Angabe zur Provision. Eine Objektseite ohne klare Provisionsangabe erzeugt genau die Anrufe, die Zeit kosten und nichts bringen.
Und der Grundriss. Er beantwortet mehr Fragen als 5 zusätzliche Fotos und senkt die Zahl der Besichtigungen, die zu nichts führen.
Die vier Stellen, an denen es hakt
Ladezeit auf dem Telefon. Bilder über 1 Megabyte sind die häufigste Bremse, und die Objektseite ist genau die Seite, die unterwegs aufgerufen wird.
Fehlende Bezugsperson. Ein Name und ein Gesicht auf der Objektseite erhöhen die Zahl der Anfragen messbar gegenüber einer anonymen Adresse.
Unklare nächste Schritte. Ein Satz, was nach der Anfrage passiert und wann eine Antwort kommt, senkt die Hemmschwelle. Wer 24 Stunden zusagt, muss sie allerdings einhalten.
Und fehlende Antwortgeschwindigkeit. Eine Anfrage, die nach 3 Tagen beantwortet wird, ist in einem bewegten Markt bereits an einen anderen Anbieter vergeben.
Quellen
Häufige Fragen
Formular oder Telefonnummer?
Beides nebeneinander. Ältere Eigentümer rufen an, jüngere Interessenten schreiben.
Wie viele Felder darf das Formular haben?
Vier: Name, Kontaktweg, Nachricht, Einwilligung. Jedes weitere Pflichtfeld kostet Anfragen.
Was muss auf der Objektseite stehen?
Die fünf Pflichtangaben aus dem Energieausweis, der Gesamtpreis, die Provisionsangabe und der Grundriss.
Was bremst am meisten?
Bilder über 1 Megabyte, eine fehlende Bezugsperson und Antwortzeiten über 24 Stunden.