Wenn der Goldpreis eine Marke reißt, sucht die Lokalredaktion jemanden aus der Region, der es einordnen kann. Wer dann erreichbar ist, steht am nächsten Tag in der Zeitung.
Was eine Redaktion braucht
Erreichbarkeit am selben Tag, eine Aussage in 2 bis 3 Sätzen, eine Zahl mit Datum und ein Bild in druckfähiger Auflösung. Vier Dinge, die in 20 Minuten zu liefern sind.
Die Erreichbarkeit ist der entscheidende Punkt. Redaktionen arbeiten unter Zeitdruck; wer am Nachmittag nicht ans Telefon geht, kommt nicht in die Ausgabe.
Melden Sie sich einmal aktiv bei der Wirtschaftsredaktion und hinterlegen Sie Name, Durchwahl und Themen, zu denen Sie sprechen können. Drei Angaben, ein Anruf, und der Kontakt besteht.
Was Sie sagen können
Beschreibendes: wie sich der Ankauf in der Region entwickelt, welche Stücke gebracht werden, wie sich das Verhältnis zwischen Ankauf und Verkauf verschiebt. Drei Themen aus eigener Anschauung.
Beschreibungen aus dem eigenen Geschäft sind belastbar und interessant. Aussagen über die künftige Preisentwicklung sind Prognosen und in einer Zeitung besonders heikel, weil sie als Empfehlung gelesen werden.
Unlauter handelt, wer eine irreführende geschäftliche Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Verbraucher zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er sonst nicht getroffen hätte. Halten Sie sich deshalb an das, was war.
| Punkt | Wert oder Regel |
|---|---|
| Bedarf 1 | Erreichbarkeit am selben Tag |
| Bedarf 2 | Aussage in 2 bis 3 Sätzen |
| Bedarf 3 | eine Zahl mit Datum |
| Bedarf 4 | druckfähiges Bild |
| Lieferzeit | rund 20 Minuten |
| Entscheidend | die Erreichbarkeit am Nachmittag |
| Aktiv zu hinterlegen | Name, Durchwahl, Themen |
| Thema 1 | Entwicklung des Ankaufs in der Region |
| Thema 2 | welche Stücke gebracht werden |
| Thema 3 | Verhältnis von Ankauf und Verkauf |
| Heikel | Aussagen zur künftigen Preisentwicklung |
| Bezahlter Beitrag | als Werbung zu kennzeichnen |
| Getrennt zu halten | Auskunft und Anzeige |
| Erwähnungen im Jahr | 3 bis 8 |
| Aufwand je Anfrage | 20 bis 30 Minuten |
Die Grenze zur Anzeige
Unlauter handelt außerdem, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht, sofern sich dieser nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt und das Nichtkenntlichmachen geeignet ist, den Verbraucher zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er sonst nicht getroffen hätte.
Ein bezahlter Beitrag ist Werbung und muss als solche gekennzeichnet sein. Die Pflicht trifft die Redaktion, das Interesse an ihrer Einhaltung liegt bei Ihnen.
Halten Sie beide Wege getrennt: redaktionelle Auskunft ohne Zahlung, Anzeigen mit Kennzeichnung. Die Vermischung beschädigt die Glaubwürdigkeit, die den redaktionellen Weg überhaupt erst wertvoll macht.
Der Ertrag
Ein redaktioneller Beitrag mit Namensnennung wirkt im Ort über Wochen. Rechnen Sie mit 3 bis 8 Erwähnungen im Jahr, wenn Sie erreichbar sind und einmal aktiv angeboten haben.
Der Aufwand liegt bei 20 bis 30 Minuten je Anfrage. Bei 6 Anfragen im Jahr sind das rund 3 Stunden, denen eine Sichtbarkeit gegenübersteht, die als Anzeige einen vierstelligen Betrag kosten würde.
Heben Sie jede Veröffentlichung als PDF auf. Sie ist Beleg für die eigene Seite und verschwindet online häufig nach 12 Monaten hinter einer Bezahlschranke.
Quellen
Häufige Fragen
Was braucht eine Redaktion?
Erreichbarkeit am selben Tag, zwei bis drei Sätze, eine Zahl mit Datum und ein druckfähiges Bild.
Worüber kann man sprechen?
Über Beobachtungen aus dem eigenen Geschäft, nicht über die künftige Preisentwicklung.
Was gilt für bezahlte Beiträge?
Sie sind Werbung und als solche zu kennzeichnen.
Wie viele Erwähnungen sind realistisch?
Drei bis acht im Jahr bei guter Erreichbarkeit.