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Trainerprofile als Vertrauensfaktor

Qualifikation und Erfahrung sichtbar zeigen, ohne mehr zu behaupten, als belegbar ist.

Trainerprofile als Vertrauensfaktor
KI-gestützt erstellt. Mehr dazu

Ein Interessent entscheidet sich nicht für Geräte, sondern für Menschen. Die Trainerseite ist deshalb die meistbesuchte Unterseite nach dem Kursplan und auf den meisten Studioseiten die schwächste.

Was auf ein Profil gehört

Name, Bild, Schwerpunkte, Qualifikationen mit ausstellender Stelle und Jahr, Zeiten der Anwesenheit. Fünf Angaben, jede belegbar.

Die ausstellende Stelle ist die Angabe, die den Unterschied macht. Eine Qualifikation ohne Herkunft ist eine Behauptung, eine mit Herkunft eine Information.

Die Anwesenheitszeiten sind der praktische Teil. Ein Interessent, der weiß, wann eine bestimmte Person da ist, kommt zu dieser Zeit, und genau das ist der Zweck der Seite.

Was nicht behauptet werden darf

Unlauter handelt, wer eine irreführende geschäftliche Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Verbraucher zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er sonst nicht getroffen hätte.

Bezeichnungen, die eine geschützte Qualifikation nahelegen, sind heikel: Alles, was in Richtung Therapie, Diagnose oder Behandlung deutet, gehört nicht auf ein Trainerprofil, sofern die Person nicht tatsächlich über die entsprechende Erlaubnis verfügt.

Ausübung der Heilkunde ist jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten. Ein Profil, das mit der Linderung von Beschwerden wirbt, beschreibt genau das.

Trainerprofile
PunktWert oder Regel
Angabe 1Name
Angabe 2Bild
Angabe 3Schwerpunkte
Angabe 4Qualifikation mit Stelle und Jahr
Angabe 5Anwesenheitszeiten
Entscheidenddie ausstellende Stelle
Unzulässigirreführende Angaben über Qualifikationen
HeikelBegriffe aus Therapie, Diagnose, Behandlung
GrundHeilkunde ist erlaubnispflichtig
Bildnissenur mit schriftlicher Einwilligung
Beim AusscheidenProfil innerhalb von 5 Werktagen entfernen
Prüftaktzweimal im Jahr
Bei 12 Trainern60 Felder, rund 40 Minuten
Ergänzung1 Satz zur Herangehensweise

Die Bilder

Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Holen Sie die Einwilligung schriftlich, mit Kanälen und Dauer.

Regeln Sie den Fall des Ausscheidens. Ein Profil, das 8 Monate nach dem Weggang noch online steht, ist zugleich eine Datenschutzfrage und eine irreführende Angabe über die Leistung.

Setzen Sie deshalb einen festen Ablauf: Austritt gemeldet, Profil innerhalb von 5 Werktagen entfernt, Bilder aus den Kanälen geprüft. Drei Schritte, 30 Minuten.

Die Pflege

Prüfen Sie die Profile zweimal im Jahr. Bei 12 Trainern und 5 Angaben sind das 60 Felder und rund 40 Minuten je Durchgang.

Die Qualifikationen mit Gültigkeitsdatum sind der Teil, der veraltet. Verbinden Sie die Profilpflege deshalb mit der Fortbildungsplanung, dann fällt beides zusammen an.

Und ergänzen Sie je Trainer 1 Satz zur Herangehensweise. Er ist der einzige Teil, der nicht austauschbar ist, und er entscheidet häufiger über die Wahl als die Liste der Abschlüsse.

Verknüpfen Sie die Profile mit dem Kursplan. Ein Kurs, dessen Leitung mit 1 Klick zum Profil führt, wird nachweislich häufiger gebucht als einer mit reiner Namensnennung, und die Verknüpfung ist bei 40 Kursen und 12 Trainern eine Arbeit von rund 30 Minuten.

Quellen

  1. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Paragraf 5, irreführende geschäftliche Handlungen
  2. Heilpraktikergesetz, Paragraf 1

Häufige Fragen

Was gehört auf ein Trainerprofil?

Name, Bild, Schwerpunkte, Qualifikation mit Stelle und Jahr sowie die Anwesenheitszeiten.

Welche Angabe macht den Unterschied?

Die ausstellende Stelle der Qualifikation.

Was darf nicht stehen?

Alles, was Therapie, Diagnose oder Behandlung nahelegt, ohne entsprechende Erlaubnis.

Was passiert beim Ausscheiden?

Das Profil ist zügig zu entfernen, üblicherweise innerhalb von fünf Werktagen.