Ein Newsletter, der nur Angebote enthält, wird abbestellt. Einer, der sagt, dass der Dienstagskurs ab nächster Woche eine Stunde später beginnt, wird gelesen, und die Werbung darin ebenfalls.
Die Voraussetzungen
Eine unzumutbare Belästigung ist stets anzunehmen bei Werbung unter Verwendung elektronischer Post ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten.
Abweichend davon greift die Bestandskundenausnahme, wenn 4 Bedingungen zusammen erfüllt sind: Adresse aus dem Verkauf einer Leistung, Nutzung für eigene ähnliche Leistungen, kein Widerspruch, und Hinweis auf das Widerspruchsrecht bei Erhebung und bei jeder Verwendung.
Reine Vertragsinformationen sind keine Werbung. Die Mitteilung, dass ein gebuchter Kurs ausfällt, ist Erfüllung des Vertrags und braucht keine Einwilligung; die Ankündigung eines neuen Angebots im selben Schreiben ändert das.
Der Inhalt
Je Sendung 1 Hauptthema und 3 kurze Punkte. Das Hauptthema aus dem Trainingsalltag, die Punkte aus Terminen, Kursänderungen und Hinweisen.
Kursänderungen zuerst. Sie sind der Grund, warum die Nachricht geöffnet wird, und sie gehören deshalb nach oben und nicht unter die Aktion.
Rechnen Sie 60 bis 90 Minuten je Ausgabe. Bei 12 Ausgaben im Jahr sind das rund 15 Stunden, und der Verteiler erreicht bei 1.200 Mitgliedern mehr Menschen als jede andere eigene Fläche.
Der Takt und die Trennung
Monatlich ist bei einem Studio der richtige Takt, weil sich Kursplan und Termine in diesem Rhythmus ändern. Häufiger heißt, Inhalte zu erfinden.
Trennen Sie 2 Verteiler: Mitglieder und Interessenten. Ein Interessent braucht keine Kursplanänderung, ein Mitglied kein Einstiegsangebot.
Bei 1.200 Mitgliedern und 400 Interessenten sind das 1.600 Zustellungen im Monat, von denen nur die passenden ankommen. Die Abmeldequote sinkt dadurch erfahrungsgemäß auf unter die Hälfte.
| Punkt | Regel oder Wert |
|---|---|
| Regelfall | vorherige ausdrückliche Einwilligung |
| Ausnahme | Bestandskunden, 4 Bedingungen zusammen |
| Bedingung 4 | Hinweis bei Erhebung und bei jeder Verwendung |
| Keine Werbung | reine Vertragsinformation, etwa Kursausfall |
| Aufbau | 1 Hauptthema, 3 kurze Punkte |
| Nach oben | Kursänderungen |
| Aufwand je Ausgabe | 60 bis 90 Minuten |
| Bei 12 Ausgaben | rund 15 Stunden im Jahr |
| Takt | monatlich |
| Verteiler | Mitglieder und Interessenten getrennt |
| Bei 1.200 und 400 | 1.600 Zustellungen im Monat |
| Wirkung der Trennung | Abmeldequote unter der Hälfte |
| Pflichtelement | Absender mit Studioname |
| Pflichtelement | gültiger Abmeldeweg zu Basistarifen |
Die Pflichtelemente
Absender mit Studioname, denn die Identität des Absenders darf nicht verschleiert oder verheimlicht werden.
Eine gültige Adresse, an die der Empfänger eine Aufforderung zur Einstellung solcher Nachrichten richten kann, ohne dass dafür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
Und der Hinweis auf das Widerspruchsrecht bei jeder Verwendung. Prüfen Sie die Vorlage einmal im Jahr gegen diese 3 Elemente; der Abmeldeweg fällt in der Praxis am häufigsten aus, meist nach einem Wechsel des Versandwegs.
Quellen
Häufige Fragen
Braucht jede Nachricht eine Einwilligung?
Nein. Reine Vertragsinformationen wie ein Kursausfall sind keine Werbung.
Wie oft sollte gesendet werden?
Monatlich, weil sich Kursplan und Termine in diesem Rhythmus ändern.
Warum getrennte Verteiler?
Weil Mitglieder und Interessenten unterschiedliche Inhalte brauchen. Das senkt die Abmeldequote deutlich.
Welche Pflichtelemente gehören in jede Sendung?
Absender mit Studioname, gültiger Abmeldeweg und der Hinweis auf das Widerspruchsrecht.