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Kursplan-Auslastung sichtbar machen

Freie Plätze anzeigen, Wartelisten nutzen und die Auslastung als Planungsgrundlage.

Kursplan-Auslastung sichtbar machen
KI-gestützt erstellt. Mehr dazu

Ein Kursplan ohne Platzangabe zwingt zur Entscheidung ohne Information. Wer nicht weiß, ob noch Platz ist, kommt entweder umsonst oder gar nicht, und beides kostet.

Warum die Anzeige wirkt

Sie beantwortet die Frage, die vor jeder Kursteilnahme steht. Und sie erzeugt bei wenigen freien Plätzen einen Anlass, jetzt zu buchen statt später.

Rechnen Sie mit einer um 10 bis 25 Prozent höheren Buchungsrate, wenn die Zahl der freien Plätze sichtbar ist. Der Effekt ist bei gut ausgelasteten Kursen am größten.

Zeigen Sie die Zahl, nicht nur den Status. Noch 3 Plätze wirkt anders als verfügbar, und beide Angaben kosten dasselbe.

Die Warteliste

Sie ist der zweite Teil derselben Funktion. Ein voller Kurs ohne Warteliste verliert die Nachfrage vollständig; einer mit Warteliste behält sie.

Automatisches Nachrücken bei Absagen, mit Benachrichtigung und einer Frist von 2 Stunden zur Bestätigung. Ohne Frist bleiben Plätze frei, obwohl 6 Personen warten.

Und werten Sie die Warteliste aus. Ein Kurs mit dauerhaft 8 Wartenden ist die klarste Aussage darüber, welcher Kurs zusätzlich anzubieten ist.

Die Auslastung als Planungsgrundlage

Messen Sie je Kurs und Uhrzeit über 8 Wochen. Erst dieser Zeitraum trennt Schwankung von Struktur.

Kurse unter 40 Prozent Auslastung gehören auf den Prüfstand: anderer Termin, anderes Format oder Streichung. Kurse über 90 Prozent gehören verdoppelt.

Bei 40 Kursen in der Woche liegen erfahrungsgemäß 6 bis 10 unter 40 Prozent und 4 bis 8 über 90. Eine Umstellung dieser 10 bis 18 Termine verändert die Gesamtauslastung stärker als jede Werbung.

Auslastung sichtbar machen
PunktWert
Wirkung der Anzeige10 bis 25 Prozent mehr Buchungen
Stärkster Effektbei gut ausgelasteten Kursen
DarstellungZahl der freien Plätze, nicht nur Status
Wartelistehält die Nachfrage bei vollen Kursen
Nachrückenautomatisch bei Absagen
Bestätigungsfrist2 Stunden
AuswertungZahl der Wartenden je Kurs
Messzeitraum8 Wochen
Prüfschwelle untenunter 40 Prozent Auslastung
Prüfschwelle obenüber 90 Prozent
Bei 40 Kursen je Woche6 bis 10 unter, 4 bis 8 über der Schwelle
Obergrenzezulässige Belegung des Raums
Hinterlegungim System, nicht im Kopf der Kursleitung
Konsistenzgleiche Zahl in Anzeige und Aushang

Die Grenze nach oben

Die Anzeige darf die zulässige Belegung nicht überschreiten. Fluchtwege und Notausgänge müssen sich in Anzahl, Anordnung und Abmessung nach der höchstmöglichen Anzahl der anwesenden Personen richten.

Hinterlegen Sie die Höchstzahl je Raum im System und nicht im Kopf der Kursleitung. Ein System, das bei 24 schließt, ist die einzige Durchsetzung, die auch bei Vertretung funktioniert.

Und halten Sie die Zahl in der Anzeige identisch mit dem Aushang im Raum. Zwei unterschiedliche Zahlen an 2 Stellen sind im Zweifel die Grundlage für die Frage, welche denn nun gilt.

Quellen

  1. Arbeitsstättenverordnung, Anhang, Anforderungen an Arbeitsstätten
  2. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Paragraf 5a, Irreführung durch Unterlassen

Häufige Fragen

Wie stark wirkt die Anzeige freier Plätze?

Erfahrungsgemäß 10 bis 25 Prozent mehr Buchungen, am stärksten bei gut ausgelasteten Kursen.

Wozu eine Warteliste?

Sie hält die Nachfrage bei vollen Kursen und zeigt, welcher Kurs zusätzlich anzubieten ist.

Über welchen Zeitraum misst man?

Acht Wochen, sonst lässt sich Schwankung nicht von Struktur trennen.

Wo liegt die Obergrenze?

Bei der zulässigen Belegung, die sich nach der höchstmöglichen Personenzahl für die Fluchtwege richtet.