Ein Bauschild steht 4 bis 10 Wochen an einer Straße, an der jeden Tag dieselben Menschen vorbeikommen. Es ist die einzige Werbefläche, die ein Betrieb ohne laufende Kosten hat.
Was auf das Schild gehört
Betriebsname, Gewerk, Rufnummer, Ort, ein Verweis für weitere Informationen. Fünf Angaben, groß genug, um aus 15 Metern lesbar zu sein.
Die Rufnummer ist die wichtigste Angabe und wird am häufigsten zu klein gesetzt. Eine Nummer, die aus dem fahrenden Auto nicht lesbar ist, existiert nicht.
Ein maschinenlesbarer Verweis ergänzt sinnvoll, ersetzt die Nummer aber nicht. Er wirkt bei Fußgängern und Nachbarn, die stehen bleiben, nicht bei vorbeifahrenden Fahrzeugen.
Die Zustimmung
Ein Bauschild auf einem privaten Grundstück braucht die Zustimmung des Eigentümers. Regeln Sie sie im Vertrag mit 3 Angaben: Aufstellung, Dauer, Abbau.
Bei öffentlichem Grund kommt eine Genehmigung der Gemeinde hinzu, und in vielen Kommunen gelten Vorgaben zu Größe und Standzeit. Klären Sie das vor dem Aufstellen und nicht danach.
Zeigen Sie auf dem Schild keine Angaben zum Bauherrn und keine Kosten. Beides sind Informationen, die dem Auftraggeber gehören.
Die Wirkungsdauer
Ein Schild wirkt, solange gearbeitet wird, und noch etwa 1 bis 2 Wochen danach. Bei einer Bauzeit von 6 Wochen sind das rund 8 Wochen Sichtbarkeit.
Bei 20 Bauschildern im Jahr und je 8 Wochen sind das 160 Schildwochen. Kein bezahlter Kanal erreicht diese Dauer zu diesen Kosten, denn ein Schild kostet einmalig einen niedrigen dreistelligen Betrag und hält mehrere Jahre.
Bauen Sie es rechtzeitig ab. Ein Schild, das 4 Monate nach Fertigstellung noch steht, wirkt gegen den Betrieb, weil es den Eindruck einer unfertigen Baustelle erzeugt.
| Punkt | Wert oder Regel |
|---|---|
| Angabe 1 | Betriebsname |
| Angabe 2 | Gewerk |
| Angabe 3 | Rufnummer |
| Angabe 4 | Ort |
| Angabe 5 | Verweis für weitere Informationen |
| Lesbarkeit | aus 15 Metern |
| Wichtigste Angabe | die Rufnummer |
| Auf privatem Grund | Zustimmung des Eigentümers |
| Zu regeln | Aufstellung, Dauer, Abbau |
| Auf öffentlichem Grund | Genehmigung der Gemeinde |
| Nicht zu zeigen | Angaben zum Bauherrn und Kosten |
| Wirkungsdauer | Bauzeit plus 1 bis 2 Wochen |
| Bei 20 Schildern | rund 160 Schildwochen im Jahr |
| Nachbaransprache | 15 Häuser je Baustelle |
| Rücklauf | 3 bis 8 Prozent |
Was den Effekt verstärkt
Nachbaransprache. Ein Anschreiben an die 15 nächstgelegenen Häuser während der Bauzeit, mit Hinweis auf die laufende Baustelle und einem Angebot zur kostenfreien Dachkontrolle.
Rechnen Sie mit einer Rücklaufquote von 3 bis 8 Prozent. Bei 20 Baustellen und je 15 Anschreiben sind das 300 Schreiben und 9 bis 24 Kontakte im Jahr.
Und ein sauberer Bauplatz. Ein Gerüst mit aufgeräumtem Umfeld wirkt in der Nachbarschaft stärker als jedes Schild, und ein unaufgeräumter macht jedes Schild wirkungslos.
Quellen
Häufige Fragen
Was gehört auf ein Bauschild?
Betriebsname, Gewerk, Rufnummer, Ort und ein Verweis, lesbar aus 15 Metern.
Welche Zustimmung ist nötig?
Die des Grundstückseigentümers, auf öffentlichem Grund zusätzlich eine Genehmigung der Gemeinde.
Wie lange wirkt ein Schild?
Die Bauzeit plus ein bis zwei Wochen, bei sechs Wochen Bauzeit also rund acht Wochen.
Was verstärkt den Effekt?
Eine Nachbaransprache an die 15 nächstgelegenen Häuser mit 3 bis 8 Prozent Rücklauf.