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Kundenbindung über ein Inspektionserinnerungssystem

Automatischer Versand nach Kilometerstand und Datum hält Kunden in der eigenen Werkstatt. Wie das System aufgebaut wird.

Kundenbindung über ein Inspektionserinnerungssystem
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Eine einzelne Erinnerung ist eine Aktion. Ein System ist etwas anderes: Es läuft ohne Entscheidung, es vergisst niemanden, und es lässt sich messen.

Die drei Auslöser

Erstens das Datum: 12 Monate seit der letzten Inspektion oder das Fälligkeitsdatum aus dem Serviceheft. Zweitens der Kilometerstand: die geschätzte Laufleistung seit dem letzten Besuch. Drittens die Hauptuntersuchung: der Monat auf der Prüfplakette.

Alle 3 Auslöser stehen in den vorhandenen Daten. Der Kilometerstand ist eine Schätzung aus der durchschnittlichen Jahresfahrleistung des Fahrzeugs, und diese Schätzung ist für den Zweck genau genug.

Kombinieren Sie sie: Was zuerst eintritt, löst aus. So entstehen bei 1.200 Fahrzeugen rund 100 Erinnerungen im Monat, gleichmäßig verteilt.

Was das System können muss

Erinnerung auslösen, Kanal wählen, Reaktion erfassen, bei ausbleibender Reaktion einmal nachfassen. Vier Funktionen, mehr braucht es nicht.

Das Nachfassen ist der Teil, der am häufigsten fehlt. Ein einziger zweiter Kontakt 3 Wochen nach dem ersten hebt die Quote spürbar, und er kostet nichts zusätzlich.

Und eine Abmeldemöglichkeit in jedem elektronischen Kontakt. Der Adressat ist bei Erhebung und bei jeder Verwendung klar und deutlich auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen, und das ist eine der 4 Bedingungen, ohne die die Ausnahme für Bestandskunden nicht greift.

Die Kanäle

Elektronische Post für Kunden mit Einwilligung, Papierbrief für alle anderen und für die, die seit über 24 Monaten nicht da waren. Der Brief kostet mehr und erreicht genau die Gruppe, die sonst verloren ist.

Rechnen Sie: Bei 1.200 Fahrzeugen und einem Anteil von 40 Prozent ohne Einwilligung sind das 480 Briefe im Jahr. Bei 1,20 Euro je Sendung sind das rund 580 Euro.

Dem stehen bei einer Rückkehrquote von 20 Prozent auf diese Gruppe rund 96 Besuche gegenüber. Bei 380 Euro Auftragswert ist das eine Rechnung, die keine Diskussion braucht.

System aufbauen
PunktWert
Auslöser 1Datum, 12 Monate oder Serviceheft
Auslöser 2geschätzter Kilometerstand
Auslöser 3Monat auf der Prüfplakette
Regelwas zuerst eintritt, löst aus
Bei 1.200 Fahrzeugenrund 100 Erinnerungen im Monat
Funktionenauslösen, Kanal wählen, Reaktion erfassen, einmal nachfassen
Fehlt am häufigstendas Nachfassen nach 3 Wochen
Pflicht bei elektronischem KontaktHinweis auf das Widerspruchsrecht bei jeder Verwendung
Kanal 1elektronische Post bei Einwilligung
Kanal 2Papierbrief, besonders ab 24 Monaten ohne Besuch
Bei 40 Prozent ohne Einwilligung480 Briefe, rund 580 Euro
Bei 20 Prozent Rückkehrrund 96 Besuche
MessgrößenErinnerungen, Termine, durchgeführte Aufträge je Kanal

Was zu messen ist

Ausgelöste Erinnerungen, vereinbarte Termine und tatsächlich durchgeführte Aufträge, getrennt nach Kanal. Drei Zahlen je Kanal, monatlich.

Die dritte ist die einzige, die zählt. Ein System, das viele Termine erzeugt, von denen die Hälfte ausfällt, hat ein Erinnerungsproblem und kein Nachfrageproblem.

Und die Rückkehrquote über 24 Monate: Wie viele der Fahrzeuge in der Datei waren im letzten Jahr da? Diese eine Zahl beschreibt den Zustand der Werkstattbindung besser als jede andere.

Quellen

  1. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Paragraf 7, unzumutbare Belästigungen
  2. Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, Paragraf 29, Untersuchung der Fahrzeuge

Häufige Fragen

Welche Auslöser braucht das System?

Datum, geschätzter Kilometerstand und der Monat auf der Prüfplakette. Was zuerst eintritt, löst aus.

Was fehlt in den meisten Systemen?

Das Nachfassen 3 Wochen nach dem ersten Kontakt.

Lohnt sich der Papierbrief?

Für Kunden ohne Einwilligung und ab 24 Monaten ohne Besuch ja. Bei 480 Briefen und 20 Prozent Rückkehr sind das rund 96 Besuche.

Welche Zahl beschreibt die Bindung?

Der Anteil der Fahrzeuge in der Datei, die im letzten Jahr da waren.