Es gibt wenige Gelegenheiten, bei denen Menschen freiwillig 2 Stunden in einem Gebäude verbringen, das Sie geplant haben, und mit Ihnen darüber sprechen. Die Objektöffnung der Kammern ist eine davon.
Was vorher zu klären ist
Die Zustimmung des Bauherrn oder Nutzers, schriftlich und mit Umfang: Öffnungszeit, Zahl der Besucher, zugängliche Bereiche, Fotografieren erlaubt oder nicht. Vier Punkte.
Der vierte ist der wichtigste. Besucher fotografieren, und die Panoramafreiheit deckt bei Bauwerken nur die äußere Ansicht ab. Innenaufnahmen durch Besucher sind eine Frage, die vorher beantwortet sein muss.
Klären Sie außerdem Versicherung und Verkehrssicherung. Ein geöffnetes Gebäude mit 80 Besuchern an einem Tag ist etwas anderes als der Regelbetrieb.
Die Auswahl des Objekts
Nicht das schönste, sondern das erklärbarste. Ein Projekt mit einer nachvollziehbaren Aufgabe und einer sichtbaren Lösung trägt 20 Gespräche, ein reines Formprojekt trägt 3.
Fertiggestellt und bezogen, nicht kurz vor der Abnahme. Ein Gebäude im Betrieb zeigt, ob die Planung aufgeht, und genau das interessiert Besucher.
Und erreichbar. Ein Objekt 30 Kilometer außerhalb bekommt einen Bruchteil der Besucher eines innerstädtischen, bei gleichem Aufwand.
| Punkt | Wert |
|---|---|
| Zustimmung | schriftlich von Bauherr oder Nutzer |
| Zu regeln | Öffnungszeit, Besucherzahl, Bereiche, Fotografieren |
| Panoramafreiheit | bei Bauwerken nur die äußere Ansicht |
| Ebenfalls zu klären | Versicherung und Verkehrssicherung |
| Objektwahl | das erklärbarste, nicht das schönste |
| Zustand | fertiggestellt und bezogen |
| Lage | erreichbar, möglichst innerstädtisch |
| Format | feste Führungen statt offener Tür |
| Führungen | 4 je Tag, 30 Minuten, maximal 20 Personen |
| Handout | 1 Seite mit Aufgabe, 3 Punkten, Daten, Kontakt |
| Personal | 2 Personen aus dem Büro |
| Bei 80 Besuchern | 5 bis 10 Gespräche mit eigener Bauabsicht |
| Nachfassfrist | 5 Werktage |
| Gesamtaufwand | 12 bis 16 Stunden |
Der Ablauf
Feste Führungen statt offener Tür, etwa 4 Führungen zu je 30 Minuten mit maximal 20 Personen. Das ist besser zu betreuen und erzeugt echte Gespräche statt Durchlauf.
Ein Handout mit 1 Seite: Bauaufgabe, Lösung in 3 Punkten, Daten des Projekts, Kontakt. Es ist der Gegenstand, der mitgenommen wird.
Und 2 Personen aus dem Büro, nicht eine. Während die eine führt, spricht die andere mit denen, die warten, und aus diesen Randgesprächen kommen die Anfragen.
Was danach zu tun ist
Notizen zu jedem Gespräch mit Bauabsicht, noch am selben Tag. Bei 80 Besuchern entstehen erfahrungsgemäß 5 bis 10 Gespräche, in denen ein eigenes Vorhaben genannt wird.
Eine Nachricht innerhalb von 5 Werktagen an jeden, der seine Kontaktdaten hinterlassen hat. Später ist der Anlass verblasst.
Und die Zweitverwertung: Bilder und Text als Beitrag auf der eigenen Seite, als Meldung an die Lokalredaktion und als Eintrag im Unternehmensprofil. Rechnen Sie insgesamt 12 bis 16 Stunden für Vorbereitung, Tag und Nachbereitung.
Quellen
Häufige Fragen
Was muss vor der Objektöffnung geklärt sein?
Die schriftliche Zustimmung mit Öffnungszeit, Besucherzahl, zugänglichen Bereichen und der Frage des Fotografierens.
Welches Objekt eignet sich?
Das erklärbarste, fertiggestellt, bezogen und gut erreichbar.
Offene Tür oder Führungen?
Führungen. Vier je Tag zu 30 Minuten mit maximal 20 Personen erzeugen echte Gespräche.
Was passiert danach?
Notizen am selben Tag, Nachricht innerhalb von fünf Werktagen, Zweitverwertung als Beitrag und Pressemeldung.